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Graphische Sammlung zeigt 120 Werke zu Mimik, Identität und Selbstdarstellung
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt präsentiert die Sonderausstellung der Graphischen Sammlung »Face2Face« nur noch bis Sonntag, 8. Februar 2026. Gezeigt werden 120 Zeichnungen, Druckgrafiken, Plakate und Fotografien von 78 Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit Mimik, Gesichtsausdruck und der Bedeutung des Gesichts in unterschiedlichen Zeiten auseinandersetzen.
Gesichter zwischen Wahrnehmung und Selbstdarstellung
Gesichter sind allgegenwärtig: Sie begegnen uns in Zeitungen und Magazinen, auf Werbeplakaten sowie in sozialen Netzwerken wie Instagram oder TikTok. Schon früh lernen Menschen, in Gesichtern zu lesen, Blicke zu deuten und Emotionen zu erkennen. In »Face2Face« geht es um das Sehen und Angesehenwerden, um das Wechselspiel zwischen dem eigenen Gesicht, dem Antlitz des Anderen und dem Spiegelbild.
Die Ausstellung macht deutlich, dass ein Gesicht erst durch den Blick der anderen existiert. Besonders in der digitalen Gegenwart ist das Gesicht zu einem zentralen Medium von Ausdruck, Selbstdarstellung und Kommunikation geworden.
Von der Renaissance bis zur Gegenwart
Die gezeigten Werke spannen einen Bogen von der Renaissance bis in die Gegenwart. Porträts aus unterschiedlichen Jahrhunderten treten dabei in einen Dialog: Darstellungen aus der Romantik wirken überraschend modern, während zeitgenössische Arbeiten historische Bezüge aufgreifen. So wird sichtbar, wie sehr Gesichter ihre jeweilige Zeit spiegeln – und zugleich zeitlos bleiben.
Weitere Informationen zur Ausstellung bietet das Hessische Landesmuseum Darmstadt auf seiner offiziellen Website unter
https://www.hlmd.de
Eintritt und Öffnungszeiten
Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro; der Besuch der Dauerausstellung ist inklusive. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Geöffnet ist das Museum dienstags, donnerstags und freitags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs von 11 bis 20 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr.
(DARMSTADT – RED/PM/HLMD)
Beitragsbild: Gertrud Arndt
Selbstbildnis mit Schleier, 1930
Foto: W. Fuhrmannek, HLMD
© VG Bild-Kunst, Bonn 2025