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Diskussion in der Schader-Stiftung beleuchtet Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz
Anlässlich des diesjährigen Equal Pay Day laden das Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Schader-Stiftung sowie femkom – Frauenkompetenzzentrum e.V. am Freitag, 27. Februar 2026, zu einer Podiumsdiskussion ein. Unter dem Titel „KI und Gender – Wie Künstliche Intelligenz mit Geschlechtergerechtigkeit zusammenhängt“ beginnt die Veranstaltung um 17 Uhr in der Schader-Stiftung in der Goethestraße 2 in Darmstadt.
„Wie kaum eine andere Entwicklung wird Künstliche Intelligenz unsere gesellschaftlichen Strukturen und Organisationsprozesse in den kommenden Jahren nachhaltig verändern“, erklärt Bürgermeisterin und Frauendezernentin Barbara Akdeniz. Gerade in der Arbeitswelt seien durch Automatisierung, Substitution von Arbeitskraft und datenbasierte Entscheidungsprozesse tiefgreifende Veränderungen zu erwarten. Aus Sicht der Geschlechtergerechtigkeit berge diese Entwicklung sowohl Chancen als auch Risiken. Der Equal Pay Day biete daher einen passenden Anlass, KI aus einer diskriminierungskritischen Perspektive zu betrachten.
Equal Pay Day macht Lohnlücke sichtbar
Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Abstand zwischen den durchschnittlichen Einkommen von Männern und Frauen. Je früher der Tag im Kalender liegt, desto kleiner ist die Lohnlücke. In diesem Jahr fällt der Equal Pay Day auf den 27. Februar. Der Gender Pay Gap beträgt in Deutschland aktuell 16 Prozent und ist nach einer Verringerung im Vorjahr zuletzt konstant geblieben.
Im Mittelpunkt der Diskussion steht der Zusammenhang zwischen Künstlicher Intelligenz und dem Gender Pay Gap. Thematisiert wird unter anderem, warum Entwicklung und Einsatz von KI immer auch eine Frage der Geschlechtergerechtigkeit sind, welche Auswirkungen Automatisierung auf frauenspezifische Berufsfelder haben kann, welche Rolle KI im Recruiting spielt und welchen Einfluss sie auf Care-Arbeit, Pflege sowie den Gender Care Gap und Gender Health Gap hat.
Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis auf dem Podium
Eröffnet wird die Veranstaltung durch Stiftungsrätin Prof. Dr. Ursula Stein und Bürgermeisterin Akdeniz. Im Anschluss diskutieren Expertinnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen über KI und Geschlechtergerechtigkeit. Die Diskussion wird anschließend für Beiträge aus dem Publikum geöffnet und bietet Raum für interdisziplinären Austausch und Vernetzung.
An der Podiumsdiskussion beteiligen sich Dr. Sarah Müller-Sägebrecht (We explain:AI), Nadja Scherr (Accso – Accelerated Solutions GmbH), Elke Spatz-Dascher (femkom Frauenkompetenzzentrum), Dr. Tanja Kubes (Freie Universität Berlin) sowie Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. Die Moderation übernimmt Susanne Ebert von der Schmid Stiftung.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich und online möglich unter:
www.schader-stiftung.de