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Nahversorgung im Darmstädter Quartier soll noch 2026 zurückkehren
Die SPD Darmstadt begrüßt die geplante Wiedereröffnung des ehemaligen REWE-Marktes im Schwarzen Weg als neue EDEKA-Filiale. Wie der SPD-Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende Michael Siebel mitteilt, sei es der Intervention von Oberbürgermeister Hanno Benz zu verdanken, dass die Nahversorgung in dem Quartier voraussichtlich noch in diesem Jahr gesichert werde.
Insbesondere für ältere Menschen, darunter viele Bewohnerinnen und Bewohner der Altenwohnanlage „Im Schwarzen Weg“ der Bauverein-AG, habe die Schließung im Sommer 2024 eine spürbare Lücke hinterlassen. Der nächste Supermarkt im Martinsviertel liegt rund zwei Kilometer entfernt und ist für mobilitätseingeschränkte Personen nur mit dem Bus erreichbar.
Proteste nach Schließung
Nach der Schließung des Marktes waren die Reaktionen im Quartier deutlich. Neben älteren Menschen äußerten auch Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Viertel Kritik an der weggefallenen wohnortnahen Einkaufsmöglichkeit.
Nach Angaben der SPD schaltete sich Oberbürgermeister Benz in die Gespräche ein. Marktbetreiber Daniel Patschull, der bereits in Arheilgen, der Heimstättensiedlung, Eberstadt und Kranichstein Märkte betreibt, übernahm schließlich die Liegenschaft und leitete Sanierungsarbeiten ein.
Markt mit 18.000 Produkten geplant
Nach rund zweijähriger Umbauzeit soll auf etwa 800 Quadratmetern Verkaufsfläche ein Markt mit rund 18.000 Produkten entstehen. Damit werde neben dem unmittelbaren Umfeld auch das angrenzende Komponistenviertel wieder fußläufig versorgt.
Die SPD sieht in der Entwicklung ein Signal dafür, dass kommunale Politik auch bei privatwirtschaftlich betriebenen Nahversorgern Einfluss nehmen kann.
(DARMSTADT – RED/PM/SPD)