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Wasserverband Hessisches Ried plant vier Anlagen zur Grundwassersicherung
Wie der Wasserverband Hessisches Ried mitteilt, werden seit dieser Woche südlich von Griesheim zwei weitere Erkundungsbohrungen durchgeführt. Die Untersuchungen dienen der Vorbereitung für den geplanten Bau von vier Infiltrationsanlagen. Die Arbeiten sollen bis zum 28. Februar 2026 abgeschlossen sein.
Die Bohrungen liefern Erkenntnisse über Aufbau und Beschaffenheit des Untergrunds. Bereits im Jahr 2025 waren erste Untersuchungen erfolgt.
Sickerschlitzgräben zur Stabilisierung des Grundwassers
Geplant ist die Errichtung sogenannter Sickerschlitzgräben. Dabei handelt es sich um technische Anlagen, über die zuvor aufbereitetes Rheinwasser kontrolliert in das Grundwasser versickert wird. Ziel ist es, in niederschlagsarmen Zeiten die Grundwasserstände zu stabilisieren und langfristig die Grundwasserentnahmen zu sichern.
Östlich des Wasserwerks Eschollbrücken wurde im Jahr 2025 bereits eine neue Infiltrationsanlage fertiggestellt.
Zeitweise Geräuschentwicklungen möglich
Während der Bohrarbeiten kann es im unmittelbaren Umfeld der jeweiligen Bohrstelle zeitweise zu Geräuschentwicklungen kommen.
Weitere Informationen zur Infiltration und zum integrierten Wasserressourcenmanagement von Hessenwasser und dem Wasserverband Hessisches Ried sind in einem Erklärvideo abrufbar:
Wie Hessenwasser und WHR Grundwasser sichern – integriertes Wasserressourcenmanagement einfach erklärt (YouTube).
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)