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Zehn Hochstämme ersetzen abgestorbene Kiefern – Patenschaften möglich
Im Freizeitgelände des Braunshardter Tännchens in Weiterstadt werden im Februar neue Bäume gepflanzt. Der zunehmend lichter werdende Bereich zwischen Grillhütte und Minigolfplatz erhält zehn Hochstämme, die abgestorbene Kiefern ersetzen sollen.
Für die neu gepflanzten Bäume können Patenschaften übernommen werden. Dieses Angebot besteht bereits für frühere Pflanzungen im Braunshardter Tännchen sowie für die Jubiläumshaine in Braunshardt und zwischen Nickelsmühle und Friedhof in Schneppenhausen. Interessierte können sich per E-Mail an umweltamt@weiterstadt.de wenden.
Hainbuche, Linde, Ahorn oder Wildkirsche
Zur Auswahl stehen Hainbuchen, Linden, Ahorne und Wildkirschen. Die Patenschaften werden künftig durch angebrachte Messingplaketten sichtbar gemacht. Diese gelten als besonders langlebig und nachhaltig.
Schwierige Standortbedingungen
Die Bedingungen im Braunshardter Tännchen gelten als herausfordernd. Sandige Böden, heiße Sommer sowie Maikäferlarven im Boden – sogenannte Engerlinge – setzen den Bäumen zu. Besonders im westlichen Bereich in Richtung Büttelborn sind zahlreiche abgestorbene Bäume zu verzeichnen.
Um den jungen Hochstämmen bessere Startbedingungen zu ermöglichen, setzt das Umweltamt auf eine spezielle Pflanzmethode. Die Bäume werden mit einer Ummantelung aus Schafswollvlies eingesetzt. Das Material verrottet langsam, gibt Nährstoffe ab und soll Engerlinge zumindest zeitweise von den Wurzeln fernhalten. Zudem erfolgt die Pflanzung in einer Phase des Entwicklungszyklus der Engerlinge, in der sie den geringsten Schaden verursachen.
Nach Angaben des Umweltamts ist bei der letzten Pflanzaktion lediglich ein Hochstamm ausgefallen. Ziel ist es, das Braunshardter Tännchen langfristig widerstandsfähiger zu machen und die Waldbestände zu stabilisieren.
(WEITERSTADT – RED/PSW)