Hunderte Fahrzeuge überprüft – zahlreiche Verstöße festgestellt
Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilt, hat die hessische Polizei am sogenannten „Carfreitag“ erneut umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Der Karfreitag gilt in der Tuningszene seit Jahren als fester Termin für Treffen und Ausfahrten, steht jedoch auch im Fokus der Behörden wegen gefährlicher Verkehrsverstöße.
936 Fahrzeuge kontrolliert
Landesweit waren rund 237 Einsatzkräfte im Einsatz, unterstützt von der Bereitschaftspolizei sowie spezialisierten Kontrollgruppen. Insgesamt wurden 936 Fahrzeuge überprüft.
Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten 36 Straftaten und 1.266 Ordnungswidrigkeiten fest. In 21 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Ein besonders gravierender Verstoß wurde auf einer Autobahn registriert: Ein Fahrzeug wurde bei erlaubten 120 km/h mit 208 km/h gemessen.
Fokus auf illegales Tuning und Autorennen
Der sogenannte „Carfreitag“ hat sich in den vergangenen Jahren als Szene-Treffpunkt für Tuning-Fans etabliert. Gleichzeitig kommt es immer wieder zu illegalem Tuning, sogenanntem Autoposing sowie verbotenen Autorennen.
Um dagegen vorzugehen, setzt die Polizei moderne Technik ein, darunter auch zivile Videofahrzeuge zur Dokumentation von Verstößen.
Mehr Strafanzeigen wegen illegaler Rennen
Im Jahr 2025 wurden in Hessen 403 Strafanzeigen wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen registriert – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr mit 267 Fällen.
Auch Roman Poseck betont die Bedeutung der Kontrollen: Illegale Autorennen seien keine Bagatelldelikte, sondern stellten eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit dar.
Kontrollen sollen fortgesetzt werden
Die Polizei kündigt an, den Kontrolldruck auch künftig hoch zu halten. Ziel bleibt es, gefährliches Fahrverhalten frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
(RED/ots)
