Wandergruppe aus Seeheim-Jugenheim absolviert fünfte Jahresetappe
Die Wandergruppe „Blaue Socke“ aus Seeheim-Jugenheim hat die fünfte Etappe ihrer mehrjährigen Europawanderung erfolgreich abgeschlossen. Die Gruppe wanderte in diesem Jahr erstmals bis nach Bulgarien und kam damit ihrem Ziel, der Partnergemeinde Karlovo, ein weiteres Stück näher.
170 Kilometer durch Griechenland und Bulgarien
Vom 21. April bis 2. Mai legte die elfköpfige Gruppe rund 170 Kilometer in zehn Wandertagen zurück. Ausgangspunkt war der kleine Ort Fanos nahe der Grenze zu Nordmazedonien. Von dort führte die Route zunächst durch Nordgriechenland bis zum Grenzort Promachonas und anschließend weiter nach Bulgarien.
Ziel der diesjährigen Etappe war das Bergdorf Kribul nahe der griechischen Grenze.
Begegnungen entlang der Strecke
Die Wandergruppe berichtete von zahlreichen Begegnungen mit Menschen entlang der Route. In Griechenland trafen die Wanderer immer wieder auf deutschsprachige Einwohner, die zeitweise in Deutschland gelebt hatten oder dorthin familiäre Verbindungen pflegen.
In Bulgarien halfen häufig Übersetzungs-Apps bei der Verständigung. Auch Kontakte zur bulgarischen Grenzpolizei ergaben sich während der Wanderung entlang der Grenzregion.
Eindrucksvolle Landschaften und bewegende Geschichte
Die Route führte unter anderem am Dorjansee und am Kerkinisee entlang. Immer wieder boten die schneebedeckten Gipfel des bis zu 3000 Meter hohen Piringebirges eindrucksvolle Ausblicke.
Besonders bewegend war für die Gruppe der Besuch des historischen Forts Roupel an der Grenze zu Bulgarien. Dort wurden die Wanderer mit der Geschichte der Kämpfe im Zweiten Weltkrieg konfrontiert.
Ziel Karlovo im Jahr 2028
Die Europawanderung führt die Gruppe seit mehreren Jahren durch verschiedene Länder Europas. Ziel ist es, Karlovo im Mai 2028 zum Rosenfest zu erreichen.
Die diesjährige Tour endete am 2. Mai mit der Rückkehr nach Südhessen.
(BERGSTRASSE – RED/PSB)
