Wandergruppe erlebt Natur, Musik und besondere Klangerlebnisse im Odenwald
Eine Wanderung der besonderen Art haben die Mitglieder des Odenwaldklubs Groß-Gerau auf dem Hammelbacher Klangweg im Odenwald erlebt. Bei sonnigem Wetter begaben sich 42 Wanderfreunde auf die rund sechs beziehungsweise acht Kilometer lange Strecke und entdeckten dabei zahlreiche Klanginstallationen inmitten der Natur.
Start an der Weschnitzquelle
Ausgangspunkt der Wanderung war Hammelbach. Von dort führte die Route zunächst zur Weschnitzquelle mit ihrem idyllisch gelegenen Teich. Nach einer kurzen Rast und Stärkung begann die Erkundung des abwechslungsreichen Klangwegs durch Wald und Feld.
Entlang der Strecke warteten zahlreiche Stationen mit außergewöhnlichen Klangerlebnissen. Einige Wandernde probierten sich an Xylophonen und Glockenspielen, während andere den von Wind erzeugten Klängen lauschten.
Windharfe und Summstein begeistern die Wandergruppe
Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe von den sogenannten „Kerschglocken“, die in einem Baum installiert sind und durch den Wind zum Klingen gebracht werden. Zu den Höhepunkten der Wanderung gehörte außerdem die große Lion-Windharfe, deren zahlreiche Stahlsaiten faszinierende Klänge erzeugen.
Auch der Summstein sorgte für Begeisterung und lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Ausprobieren ein.
Einkehr und Rückweg durch die Landschaft des Odenwalds
Nach den vielfältigen Klangstationen kehrte die Wandergruppe in der Waldgaststätte Alt-Lechtern ein. Anschließend führte der Rückweg vorbei an wogenden Getreidefeldern zurück nach Hammelbach.
Die Wanderleiter Reiner Dietz, Andreas Grund und Reinhard Roth hatten für die OWK-Mitglieder eine abwechslungsreiche Tour vorbereitet, die Naturerlebnis und ungewöhnliche Klangwelten miteinander verband.
Natur mit allen Sinnen erleben
Der Hammelbacher Klangweg verbindet Bewegung in der Natur mit akustischen Erlebnissen und lädt dazu ein, den Odenwald auf besondere Weise zu entdecken. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Odenwaldklubs Groß-Gerau blieb die Wanderung vor allem wegen der vielen neuen Klangeindrücke in Erinnerung.
(GROSS-GERAU – RED/OWK)
