HUB31 und TechQuartier vereinbaren strategische Kooperation für Start-ups in der Rhein-Main-Region
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Stadt Frankfurt am Main bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich Unternehmensgründungen aus. Die beiden Gründerzentren HUB31 in Darmstadt und TechQuartier in Frankfurt gehen eine strategische Kooperation ein. Ziel ist es, das Start-up-Ökosystem in der Rhein-Main-Region weiter zu stärken und jungen Unternehmen bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.
Die Kooperation wurde von Darmstadts Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Hanno Benz sowie Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef vorgestellt. Beide sehen in der Partnerschaft einen wichtigen Impuls für Innovation, Unternehmertum und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
„Dass unsere beiden Gründerzentren künftig noch enger zusammenarbeiten, ist ein starkes Signal für die Vernetzung im Rhein-Main-Gebiet“, erklärt Hanno Benz. HUB31 und TechQuartier gehörten zu den zentralen Motoren der regionalen Gründungsszene. Die Zusammenarbeit sei deshalb ein wichtiger Schritt für eine noch lebendigere Innovations- und Gründungskultur.
Stärken beider Standorte bündeln
Während Darmstadt vor allem für seine Forschungslandschaft sowie technologieorientierte Start-ups bekannt ist, bringt Frankfurt seine Stärke als Finanzstandort in die Kooperation ein.
„Frankfurt steht traditionell für Finanzkompetenz und hervorragenden Zugang zu Kapital – ein entscheidender Faktor in jeder Lebensphase eines Start-ups“, betont Oberbürgermeister Mike Josef. Durch die Zusammenarbeit könnten künftig auch Gründerinnen und Gründer aus Darmstadt noch gezielter von diesen Möglichkeiten profitieren.
Die Partnerschaft soll die jeweiligen Kompetenzen beider Standorte miteinander verbinden und Start-ups einen leichteren Zugang zu Netzwerken, Know-how und Finanzierung eröffnen.
Region als führender Gründungsstandort stärken
Mit der Kooperation verfolgen beide Gründerzentren das gemeinsame Ziel, die Rhein-Main-Region dauerhaft als einen der führenden Gründungsstandorte Deutschlands zu etablieren.
Nach Angaben der Städte sollen die beiden Innovationszentren künftig ihre Netzwerke enger verzahnen und die komplementären Stärken beider Standorte gezielt nutzen. Dadurch sollen junge Unternehmen bessere Wachstumschancen erhalten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region weiter gestärkt werden.
