Trotz Hitze gilt weiterhin Badeverbot – Blaualgen können Gesundheitsrisiko darstellen
Die anhaltend hohen Temperaturen sorgen derzeit für ein großes Bedürfnis nach Abkühlung. Am vergangenen Wochenende gingen bei der Stadtverwaltung jedoch zahlreiche Hinweise ein, dass der Steinrodsee trotz des bestehenden Badeverbots zum Schwimmen genutzt wurde.
Die Stadt weist deshalb erneut darauf hin, dass das Baden im Steinrodsee nicht erlaubt ist. Das Gewässer ist ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tierarten, darunter Biber und Enten. Besonders während der Brut- und Setzzeit sind Wildtiere auf ungestörte Rückzugsräume angewiesen.
Neben dem Schutz der Natur gibt es auch gesundheitliche Gründe für das Badeverbot. Aufgrund der natürlichen Bedingungen kann es im Steinrodsee regelmäßig zur Bildung von Blaualgen kommen. Diese können sowohl für Menschen als auch für Tiere gesundheitsschädlich sein.
Leinenpflicht für Hunde am Steinrodsee
Auch Hundehalterinnen und Hundehalter werden gebeten, die bestehenden Regelungen einzuhalten. Im gesamten Bereich des Steinrodsees gilt eine Leinenpflicht für Hunde, um die dort lebenden Wildtiere zu schützen.
Noch strengere Vorgaben gelten für den südlich gelegenen Kleewoog. Dort besteht ein ganzjähriges Betretungsverbot für Menschen und Tiere. Dieses umfasst sowohl das Gewässer als auch die angrenzenden Grünflächen des Naturschutzgebietes.
Die Stadtverwaltung bittet darum, die geltenden Schutzmaßnahmen zu beachten. Sie dienen dazu, die empfindliche Natur rund um die Gewässer zu erhalten und gleichzeitig mögliche Gesundheitsgefahren zu vermeiden.
(WEITERSTAD – RED/PSW)
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