Bürgermeisterin blickt auf Sozialpolitik, Krisenmanagement und Zukunftsaufgaben zurück
Barbara Akdeniz hat eine Bilanz ihrer bisherigen Arbeit als Sozialdezernentin und Bürgermeisterin der Wissenschaftsstadt Darmstadt gezogen. Seit 16. Juli 2021 ist sie Bürgermeisterin – als erste Frau in der Geschichte der Stadt. Gleichzeitig verantwortet sie seit mittlerweile 15 Jahren die Bereiche Soziales, Kinder und Jugend, Wohnen sowie Frauenpolitik.
Bei einer Pressekonferenz blickte Akdeniz auf zahlreiche politische Entscheidungen und Herausforderungen zurück. Nach Angaben der Stadt brachte sie in dieser Zeit mehr als 750 Magistratsvorlagen ein. Zeitweise war sie zudem für Klimaschutz, Umwelt, Fluglärm, Luftreinhaltung, Grünflächen und Sport zuständig.
Krisen prägten die vergangenen Jahre
Ein Schwerpunkt ihrer Amtszeit waren außergewöhnliche Krisen. Dazu zählen die Aufnahme geflüchteter Menschen seit 2015, die Bewältigung der Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf Kitas und Pflegeeinrichtungen sowie die Unterstützung von Menschen, die nach dem russischen Angriff auf die Ukraine nach Darmstadt kamen.
Akdeniz betonte, dass diese Aufgaben nur durch die enge Zusammenarbeit mit sozialen Trägern, Wohlfahrtsverbänden und zahlreichen Ehrenamtlichen möglich gewesen seien.
Soziale Herausforderungen bleiben groß
Auch künftig sieht die Bürgermeisterin einen hohen Handlungsbedarf. Themen wie steigende Armutsgefährdung, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, psychosoziale Belastungen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf würden die Stadt weiterhin beschäftigen.
Sie sprach sich dafür aus, Prävention als wichtigen Baustein der Sozialpolitik zu stärken und insbesondere Kinder, Jugendliche, Familien, ältere Menschen sowie Personen in schwierigen Lebenslagen weiterhin gezielt zu unterstützen.
Akdeniz kündigte an, ihre Arbeit mit diesem Schwerpunkt fortsetzen zu wollen. Ziel bleibe eine Sozialpolitik, die den Menschen Perspektiven eröffne und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärke.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
