Arbeiten an wichtiger Fuß- und Radwegverbindung sollen 2027 beginnen
Die Fußgänger- und Radwegunterführung unter der Kranichsteiner Straße wird saniert. Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat die Instandsetzung des 1968 errichteten Bauwerks beschlossen. Die Arbeiten sollen 2027 beginnen und die Unterführung langfristig erhalten.
Die Verbindung zwischen Meißnerweg und Pfannmüllerweg ermöglicht Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden eine sichere Querung der Kranichsteiner Straße. Sie ist zudem barrierefrei und damit auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nutzbar.
Nach Angaben der Stadt weist das inzwischen fast 60 Jahre alte Bauwerk alters- und witterungsbedingte Schäden auf. Diese sollen im Zuge der Sanierung umfassend behoben werden.
Beton, Rampen und Entwässerung werden erneuert
Vorgesehen sind unter anderem Arbeiten an beschädigten Betonteilen von Wänden, Decken, Rampen und Treppe. Schadhafte Bewehrungen und Risse werden saniert, außerdem sollen der Korrosionsschutz und die Bauwerksfugen erneuert werden. Die Betonflächen erhalten ein neues Oberflächenschutzsystem.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Rampen. Der bestehende Fahrbahnbelag wird entfernt und durch einen widerstandsfähigen Gussasphaltbelag ersetzt. Gleichzeitig werden die Abdichtung und die Entwässerung in den Portalbereichen erneuert. Dadurch soll das Bauwerk künftig besser vor eindringender Feuchtigkeit geschützt werden.
Auch die vorhandenen Absturzsicherungen werden erneuert und an die aktuellen technischen Anforderungen angepasst. Arbeiten an den Gesimsbalken und Portalbereichen sollen zudem die Standsicherheit langfristig gewährleisten und weitere Verformungen der Flügelwände begrenzen.
Wandrey: Wichtige Verbindung erhalten
„Mit der Sanierung investiert die Wissenschaftsstadt Darmstadt in den langfristigen Erhalt ihrer Verkehrsinfrastruktur“, erklärt Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey. Damit werde sichergestellt, dass die für den Fuß- und Radverkehr wichtige Verbindung auch künftig „sicher und zuverlässig genutzt werden kann“.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
