47 Teilnehmer legen bei einer Woche in den Bergen 70 Kilometer zurück
Eine Woche lang war der Odenwaldklub Groß-Gerau mit 47 Wanderinnen und Wanderern im Tannheimer Tal unterwegs. Auf unterschiedlichen Touren erkundete die Gruppe die Tiroler Bergwelt und legte dabei insgesamt rund 70 Kilometer sowie 3.460 Höhenmeter zu Fuß zurück.
Bereits am Ankunftstag verschafften sich die Teilnehmer bei einem Rundgang einen ersten Eindruck von Tannheim und der umliegenden Bergwelt. Eine der ersten größeren Wanderungen führte über die Lourdeskapelle zum Vilsalpsee. Nach einer Rast an der Vilsalpe umrundete die Gruppe den See. Am Abend besuchten einige Teilnehmer das Abschiedskonzert der örtlichen Musikkapelle zum Saisonende.
Vom Füssener Jöchle zur Sebenalpe
Auch wechselhaftes Wetter hielt die Groß-Gerauer nicht vom Wandern ab. An einem Regentag standen kleinere Touren zum Heimatmuseum und zur Pestkapelle in Kienzen sowie später in den Nachbarort Grän auf dem Programm.
Eine anspruchsvollere Tour begann mit der Gondelfahrt auf das Füssener Jöchle in 1.821 Metern Höhe. Von dort führte der Weg über den Gamskopf auf 1.890 Metern hinunter zur Sebenalpe. Durch den vorausgegangenen Regen waren die Steine teilweise glatt und rutschig. Dichter Nebel erschwerte später die Sicht auf dem Rückweg zur Sonnenalm. Eine kleinere Gruppe wagte zusätzlich den Aufstieg zur Bad Kissinger Hütte.
Mehrere Touren für unterschiedliche Gruppen
Eine weitere Wanderung führte zur auf rund 1.400 Metern gelegenen Edenbachalm. Ein Teil der Gruppe fuhr anschließend mit der Bergbahn zum Neunerköpfle und genoss die Aussicht von der Bergstation. Andere Teilnehmer entschieden sich für eine Umrundung des Haldensees.
Mit der Wannenjochbahn ging es bei einer weiteren Tour zunächst auf 1.570 Meter Höhe. Nach einem zusätzlichen Aufstieg folgte der Abstieg über den Stuibensattel zur Zipfelsalp. Für einen besonderen Anblick sorgten rund 40 Paragleiter am Himmel. Andere Teilnehmer nutzten den Tag für einen Besuch in Grän und erlebten dort einen Almabtrieb mit Kühen, Ziegen, Pferden und Eseln.
Abschluss auf dem Neunerköpfle
Die letzte gemeinsame Tour führte auf das 1.864 Meter hohe Neunerköpfle. Nach dem Aufstieg von der Bergstation zum Gipfelkreuz folgte ein anspruchsvoller Bergweg zur Usseralm. Von dort ging es über einen Forstweg wieder hinab.
Zum Abschluss bedankten sich Reinhard Roth und Reiner Dietz bei Heinz Pitzer und Rosel Wolk mit Geschenken für die Organisation und Durchführung der Wanderwoche. Nach insgesamt rund 70 Kilometern und 3.460 bewältigten Höhenmetern trat die Gruppe am folgenden Morgen die Heimreise an.
(GROSS-GERAU – RED/OWK)


