Drei europäische PEN-Zentren vereinbaren auf der Frankfurter Buchmesse eine engere Zusammenarbeit.
PEN Deutschland, PEN Slowakei und PEN Tschechien haben am 8. Oktober 2026 auf der Frankfurter Buchmesse die Gründung des Netzwerks PEN Europa beschlossen. Mit einem gemeinsamen Memorandum wollen die drei Schriftstellervereinigungen ihre Zusammenarbeit stärken, europäische Projekte koordinieren und sich gemeinsam für die Freiheit des Wortes einsetzen.
Das Memorandum wurde am Messestand von PEN Deutschland besprochen und von den Präsidenten der beteiligten Zentren unterzeichnet. Für Deutschland unterschrieb PEN-Präsident Matthias Politycki, für die Slowakei Präsident Vladimír Skalský. Der Präsident des tschechischen PEN-Zentrums, Ondřej Vaculík, nahm virtuell an der Unterzeichnung teil.
PEN Europa soll weitere Mitglieder gewinnen
Das neue Netzwerk versteht sich als Koordinierungsstruktur innerhalb von PEN International. Es soll die Zusammenarbeit bei regionalen und gesamteuropäischen Projekten erleichtern und den Austausch zwischen den nationalen PEN-Zentren fördern.
Grundlage sind die Prinzipien der PEN-Charta. Dazu gehören die freie Verbreitung von Ideen, gegenseitiger Respekt zwischen Nationen und der Einsatz gegen Hass und politische Unterdrückung.
Das verabschiedete Memorandum bildet zunächst die Grundlage für PEN Europa. Weitere europäische PEN-Zentren sind eingeladen, sich anzuschließen. Sobald zusätzliche Mitglieder gewonnen wurden, soll eine ausführlichere Fassung der Vereinbarung erarbeitet werden.
(DARMSTADT – RED/PM/PEN Deutschland, Felix Hille)
Beitragsbild: Unterzeichnung Memordandum PEN Europa auf der Buchmesse 2026. Foto: PEN Deutschland


