Bauarbeiten starten am 29. Juni – Verkehr läuft über provisorische Ampel weiter
Am Montag, 29. Juni 2026, beginnt Hessen Mobil mit der Erneuerung der Ampelanlage am Knotenpunkt der Bundesstraße B42, der Straße „Im Rödling“ und der Darmstädter Straße in Weiterstadt. Der als „Segmüller-Knoten“ bekannte Verkehrsknotenpunkt zählt mit rund 18.000 Fahrzeugen täglich zu den am stärksten befahrenen Kreuzungen der Stadt.
Wie Hessen Mobil mitteilt, wird zunächst eine provisorische Ampelanlage eingerichtet. Anschließend wird die bestehende, mehr als 20 Jahre alte Lichtsignalanlage vollständig zurückgebaut und durch moderne Technik ersetzt. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für Oktober 2026 vorgesehen.
Verkehrsführung bleibt grundsätzlich erhalten
Während der Bauarbeiten wird der Verkehr über die provisorische Ampel geregelt. Zeitweise müssen einzelne Fahrspuren im Kreuzungsbereich gesperrt werden. Alle Fahrbeziehungen bleiben jedoch grundsätzlich bestehen, sodass die Kreuzung weiterhin aus allen Richtungen befahrbar bleibt.
Die Erneuerung ist notwendig, da die bestehende Anlage zunehmend störanfällig geworden ist und Ersatzteile nur noch schwer verfügbar sind.
Moderne Technik und mehr Barrierefreiheit
Die neue Ampelanlage wird mit energieeffizienter LED-Technik ausgestattet und an die zentrale Verkehrssteuerung angeschlossen. Dadurch soll die Verkehrsregelung künftig flexibler und leistungsfähiger erfolgen.
Zudem wird die Anlage barrierefrei ausgebaut. Geplant sind akustische Signale und taktile Elemente, die insbesondere sehbehinderten und mobilitätseingeschränkten Menschen das sichere Überqueren der Straße erleichtern. Für die neue Technik werden teilweise auch neue Schächte im Tiefbauverfahren verlegt.
Kosten von rund 409.000 Euro
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 409.000 Euro. Davon übernimmt die Stadt Weiterstadt etwa 241.000 Euro. Die restlichen rund 168.000 Euro werden vom Bund finanziert.
(RED/PM)
