Partei sieht Wahlergebnis als Auftrag zur weiteren Stärkung
Die CDU Darmstadt hat nach der Kommunalwahl 2026 beschlossen, Sondierungen zur Bildung eines neuen Bündnisses aufzunehmen. Kreisvorstand und Fraktion fassten dazu einen einstimmigen Beschluss.
Der Kreisvorsitzende Paul Georg Wandrey erklärte, das Wahlergebnis sei stabil, entspreche jedoch nicht den eigenen Erwartungen. Die Partei sehe darin einen klaren Arbeitsauftrag für die kommenden Jahre.
Ergebnis wird differenziert bewertet
Die CDU bewertet ihr Abschneiden als Ausdruck ihrer Verankerung in der Stadt, sieht jedoch zugleich Entwicklungspotenzial. Die Partei kündigte an, nach möglichen Koalitionsverhandlungen eine umfassende Analyse vorzunehmen.
Im Rückblick auf den Wahlkampf betont die CDU, bewusst auch kontroverse Themen angesprochen zu haben. Gleichzeitig kritisiert sie den Umgang mit diesen Themen im politischen Wettbewerb.
Keine Zusammenarbeit mit AfD oder Linken
Für die anstehenden Gespräche stellt die CDU klar, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD oder der Linken geben werde. Ziel sei ein tragfähiges Bündnis, das Stabilität und Handlungsfähigkeit für die Stadt gewährleistet.
Das Sondierungsteam besteht aus:
- Caroline Groß
- Annette Brunert
- Hartwig Jourdan
- André Schellenberg
- Paul Georg Wandrey
Fokus auf Sicherheit und Wirtschaft
Inhaltlich will die CDU zentrale Themen aus dem Wahlkampf in mögliche Bündnisse einbringen. Dazu zählen insbesondere Fragen der Sicherheit sowie die wirtschaftliche Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Stadt.
Die Partei betont, dass sie Verantwortung übernehmen und gleichzeitig politisch erkennbar bleiben wolle.
(DARMSTADT – RED/CDU)
