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Orgel trifft Rockmusik am 6. Februar in der Friedenskirche
Das D.O.O.R.-Projekt lädt am Freitag, 6. Februar, zu einem After-Work-Rockkonzert in die Friedenskirche Darmstadt ein. Die Formation verbindet seit mittlerweile 18 Jahren Rockklassiker mit der Klanggewalt der Kirchenorgel und hat sich damit weit über Darmstadt hinaus einen Namen gemacht. Konzertbeginn ist um 18 Uhr.
Gegründet wurde das Projekt im Jahr 2007 von Gerhard Schnitzspahn und Schlagzeuger Thomas Tschur. Der Name D.O.O.R. steht für „Deep Organ On Rock“ und ist eine Anspielung auf das Album „Deep Purple In Rock“. Seit 2013 wirkt auch der Organist Bernhardt Brand-Hofmeister bei dem Projekt mit.
Rockklassiker auf der Kirchenempore
Proben finden regelmäßig in der Johanneskirche statt. Dort stimmen die Musiker ihre Instrumente auf die Orgel ab, bevor Klassiker der Rockgeschichte erklingen. Zum festen Repertoire gehören unter anderem „A Whiter Shade Of Pale“ von Procol Harum, „Samba Pa Ti“ von Santana, „Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin, „Bohemian Rhapsody“ von Queen und „Music“ von John Miles. Auf Gesang verzichtet die Band bewusst, stattdessen übernehmen Blasinstrumente die melodische Führung.
Die zehn Musiker sind zwischen 42 und 80 Jahre alt. Bis auf die Orgel sind alle Instrumente doppelt besetzt, darunter Bass, Schlagzeug, Saxofon, Trompete und Posaune. Die Verständigung während des Spiels erfolgt oft wortlos über Blickkontakt.
Musik mit Haltung
Neben der musikalischen Vielfalt verbindet die Band auch eine inhaltliche Botschaft. Stücke wie „Child In Time“ von Deep Purple, ein Antikriegslied aus dem Jahr 1970, stehen exemplarisch für den Anspruch des Projekts, mit Musik ein Zeichen für Frieden zu setzen. Gerade in der heutigen Zeit sei diese Botschaft aktueller denn je.
Die Konzerte ziehen ein generationenübergreifendes Publikum an. Häufig besuchen auch Menschen die Auftritte, die sonst keinen Bezug zur Kirche haben. Videoprojektionen während der Konzerte tragen zusätzlich dazu bei, den Kirchenraum neu erfahrbar zu machen.
Bundesweit unterwegs
In den vergangenen 18 Jahren hat sich der Aktionsradius des D.O.O.R.-Projekts stetig erweitert. Auftritte bei Fernsehgottesdiensten, Hessentagen sowie zahlreiche Hörfunk- und Fernsehinterviews haben zur bundesweiten Bekanntheit beigetragen. Für Konzerte reist die Band inzwischen mit umfangreichem Equipment durch ganz Deutschland.
Weitere Informationen zum Projekt und zu kommenden Terminen sind auf der offiziellen Website des D.O.O.R.-Projekts zu finden.
(DARMSTADT – RED/PM)
Beitragsbild: Foto: D.O.O.R.-Projekt