Stadt bittet Grundstückseigentümer um Mithilfe gegen die stark allergieauslösende Pflanze
Die Stadt Griesheim geht auch in diesem Jahr gegen die Beifuß-Ambrosie vor und bittet zugleich Bürgerinnen und Bürger, private Grundstücke auf die Pflanze zu kontrollieren. Die auch Traubenkraut genannte Art blüht von Juli bis Oktober. Da ihre Pollen starke allergische Reaktionen auslösen können, empfiehlt die Stadt, die Pflanze möglichst vor der Blüte mitsamt der Wurzel herauszureißen.
Auf städtischen Flächen kontrolliert die Stadt die Bestände regelmäßig. Dabei mähen oder mulchen die zuständigen Mitarbeitenden befallene Bereiche und entfernen einzelne Pflanzen per Hand. Da die Beifuß-Ambrosie auch auf privaten Grünflächen wachsen kann, setzt die Stadt bei der Eindämmung zusätzlich auf die Mithilfe der Bevölkerung.
Beifuß-Ambrosie möglichst vor der Blüte entfernen
„Wenn die privaten Flächen auf Vorkommen überprüft werden und die Pflanze optimalerweise noch vor der Blüte mitsamt Wurzel herausgerissen wird, kann die Ausbreitung deutlich gemindert werden“, sagt Verena Gaschick-Alkan vom Umweltamt der Stadt Griesheim.
Blüht die Pflanze bereits, empfiehlt das Umweltamt Schutzhandschuhe und eine Schutzmaske. Außerdem sollten Betroffene die entfernten Pflanzen in einem geschlossenen Plastiksack über den Restmüll entsorgen und nicht auf den Kompost geben.
Die Pollen der Ambrosie zählen zu den stärksten Allergieauslösern. Bereits geringe Mengen können heuschnupfenartige Beschwerden oder Asthma auslösen. Auch die Behaarung der Pflanze kann die Haut reizen.
So lässt sich die Ambrosie erkennen
Kennzeichnend sind doppelt fiederteilige Blätter, die auf Ober- und Unterseite gleich grün sind. Jungpflanzen erinnern an junge Tomatenstauden. Die Stängel sind stark behaart.
Das Hauptwachstum beginnt Ende Juni, die Blüten erscheinen ab Ende Juli oder Anfang August. Die kleinen, kugeligen und grünlich-gelben Blütenköpfe sitzen in Trauben an den Triebenden. Die Pflanzen können bis zum Ende der Vegetationszeit eine Höhe von etwa eineinhalb Metern erreichen.
Weitere Informationen
Informationen zur Beifuß-Ambrosie und zu ihrer Bekämpfung bietet die Stadt Griesheim unter:
www.griesheim.de
(RED/PM/Verena Brückmann)

