{"version":"1.0","provider_name":"da.news","provider_url":"https:\/\/da.news","title":"TU-Professor Christian Hasse erh\u00e4lt Leibniz-Preis - da.news","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"uo5WJoLWC3\"><a href=\"https:\/\/da.news\/tu-professor-christian-hasse-erhaelt-leibniz-preis\/\">TU-Professor Christian Hasse erh\u00e4lt Leibniz-Preis<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/da.news\/tu-professor-christian-hasse-erhaelt-leibniz-preis\/embed\/#?secret=uo5WJoLWC3\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;TU-Professor Christian Hasse erh\u00e4lt Leibniz-Preis&#8220; &#8211; da.news\" data-secret=\"uo5WJoLWC3\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/da.news\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/da.news\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20240409_Prof_Christian_Hasse_10-scaled.jpg","thumbnail_width":2560,"thumbnail_height":1703,"description":"DFG w\u00fcrdigt Spitzenforschung zur klimaneutralen Energiezukunft Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat TU-Professor Christian Hasse mit dem renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert und gilt als bedeutendste deutsche Forschungsauszeichnung. Die DFG ehrt damit Hasses herausragende wissenschaftliche Beitr\u00e4ge im Bereich der reaktiven Thermofluiddynamik \u2013 Arbeiten, die neue Perspektiven f\u00fcr eine klimaneutrale Energieversorgung er\u00f6ffnen. Hasse entwickelt mathematische Modelle und numerische Methoden f\u00fcr hochaufl\u00f6sende Simulationen komplexer, reaktiver Str\u00f6mungen auf Supercomputern. Seine Forschung verbindet Thermofluiddynamik mit Materialwissenschaften, Chemie und Hochleistungsrechnen und erschlie\u00dft damit wissenschaftliche Innovationsfelder von gro\u00dfer gesellschaftlicher Relevanz. Forschung f\u00fcr die Energie von morgen Ein Schwerpunkt seiner aktuellen Arbeiten liegt auf Wasserstoff und Metallen als klimaneutrale Energietr\u00e4ger. Als erster Wissenschaftler entwickelte Hasse validierte Modelle zur Struktur instabiler Wasserstoffflammen und setzt diese in gro\u00dfskaligen Simulationen ein \u2013 unter anderem auf Europas erstem Exascale-Supercomputer \u201eJUPITER\u201c. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse zu Sicherheitsaspekten wie Flammenr\u00fcckschlag und bilden eine Grundlage f\u00fcr zuk\u00fcnftige CO\u2082-freie Wasserstoffgasturbinen. Dar\u00fcber hinaus leitet Hasse das Verbundprojekt \u201eClean Circles\u201c, in dem Metalle als recyclebare Energietr\u00e4ger erforscht werden. Einen weiteren Meilenstein markiert der 2024 eingeworbene ERC Advanced Grant \u201eA-STEAM\u201c, der Grundlagen f\u00fcr Aluminium-Dampf-Reaktionen untersucht \u2013 ein vielversprechender Ansatz zur emissionsfreien Erzeugung von Hochtemperaturw\u00e4rme und Wasserstoff. Engagement f\u00fcr Nachwuchs und Wissenschaftsstandort Hasse ist seit 2017 Professor am Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt. Seine Karriere f\u00fchrte ihn unter anderem an die RWTH Aachen, die University of California in Davis und in die Forschung & Entwicklung der BMW Group. Bis heute hat er mehrere Dutzend Promovierende erfolgreich betreut; zahlreiche seiner fr\u00fcheren Mitarbeitenden sind inzwischen selbst Professorinnen und Professoren. TU-Pr\u00e4sidentin Professorin Tanja Br\u00fchl gratuliert:\u201eChristian Hasse erschlie\u00dft mit seiner Forschung Neuland f\u00fcr die Welt von morgen. Sein Wirken ist ein inspirierendes Beispiel f\u00fcr wissenschaftliche Exzellenz und interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit.\u201c Forschungsvizepr\u00e4sident Professor Matthias Oechsner betont:\u201eDieser Preis w\u00fcrdigt seine herausragenden Beitr\u00e4ge zur Energieverfahrenstechnik. Wir sind stolz, ihn an der TU Darmstadt zu haben.\u201c Bedeutung des Leibniz-Preises Der Leibniz-Preis wird seit 1986 j\u00e4hrlich vergeben. F\u00fcr 2026 w\u00e4hlte die DFG zehn Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger aus 144 Vorschl\u00e4gen aus. Das Preisgeld steht ohne b\u00fcrokratische Vorgaben f\u00fcr die weitere Forschung zur Verf\u00fcgung. Die feierliche Verleihung findet im M\u00e4rz 2026 statt. (DARMSTADT \u2013 RED\/PM\/TU) Beitragsbild: Christian Hasse leitet seit 2017 das Fachgebiet Simulation reaktiver Thermo-Fluid Systeme am Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt. Sein Weg f\u00fchrte ihn nach dem Studium an der RWTH Aachen und der University of California, Davis (USA), sowie seiner Promotion an der RTWH Aachen zun\u00e4chst in die Industrie \u0096 dort arbeitete er unter anderem als Forschungs- und Entwicklungsingenieur bei der BMW Group M\u00fcnchen \u0096 und sp\u00e4ter zur\u00fcck in die universit\u00e4re Grundlagenforschung an die TU Bergakademie Freiberg. Als einer der international f\u00fchrenden Wissenschaftler im Bereich der reaktiven Thermofluiddynamik kann er auf eine Vielzahl hochkar\u00e4tiger Publikationen verweisen, wirkt als Herausgeber renommierter wissenschaftlicher Journale und Mitglied in Fachgesellschaften und akademischen Gremien. Seine Forschungsarbeiten wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt im Jahr 2024: Der Europ\u00e4ische Forschungsrat ERC w\u00e4hlte sein Projekt \u0084A-STEAM\u0093 zur F\u00f6rderung mit einem Advanced Grant aus. Foto: TU Darmstadt"}