Kinder aus Modellstadt tauschen sich mit Bürgermeisterin aus
Besuch aus der Modellstadt „Grünhausen“ im Rathaus von Seeheim-Jugenheim: Antonia und Frederik, die für eine Woche das Bürgermeisteramt in der Kinderstadt übernommen hatten, trafen sich mit Bürgermeisterin Birgit Kannegießer zum Austausch.
Die beiden Zehnjährigen waren im Rahmen der Projektwoche „Grünhausen“ an der Grundschule im Schuldorf Bergstraße gewählt worden.
Wahlkampf mit Reden und Abstimmung
Für das Bürgermeisteramt hatten sich insgesamt 13 Kinder beworben. Nach schriftlichen Bewerbungen und persönlichen Reden vor rund 250 Schülerinnen und Schülern setzten sich Antonia und Frederik bei der Wahl durch.
Seit dem Start der Projektwoche am 4. Mai verwandelte sich das Schulgelände in eine Modellstadt mit Stadtparlament, Bürgerbüro, Bank, eigener Währung sowie Geschäften und gastronomischen Angeboten.
Alltag als Bürgermeister in der Modellstadt
Die beiden Kinder berichteten Bürgermeisterin Kannegießer von ihren Erfahrungen im Amt. Zu ihren Aufgaben gehörten tägliche Ansprachen an die Bürgerinnen und Bürger von Grünhausen sowie organisatorische Tätigkeiten innerhalb der Modellstadt.
Für geleistete Arbeit erhielten die Teilnehmenden die eigens eingeführte Währung „Grüno“, mit der unter anderem Getränke oder kleine Angebote bezahlt werden konnten.
Projekt zur Demokratieförderung
Bürgermeisterin Kannegießer lobte das Projekt zum Abschluss des Besuchs ausdrücklich.
„Grünhausen ist ein ganz tolles Projekt in Sachen Demokratieförderung“, erklärte die Rathauschefin. Kinder und Jugendliche könnten dort erleben, wie Gemeinschaft funktioniere und welche Herausforderungen mit Verantwortung verbunden seien.
(SEEHEIM – RED/PSS)
Beitragsbild: Frederik und Antonia, die beiden Bürgermeister von Grünhausen, im Austausch mit Amtskollegin Birgit Kannegießer. Außerdem mit dabei: Merle Reuter, die das Projekt an der Schuldorf-Grundschule mit koordinierte. Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim
