Temperaturen bis 37 Grad erwartet – Stadt gibt Hinweise zum Hitzeschutz
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt warnt für die kommenden Tage vor einer starken bis sehr starken Hitzebelastung sowie hohen UV- und Ozonwerten. Nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes werden von Freitag, 19. Juni, bis Dienstag, 23. Juni 2026, Tageshöchsttemperaturen zwischen 35 und 37 Grad Celsius erwartet. Hinzu kommen Tropennächte mit Temperaturen von teils deutlich über 20 Grad Celsius.
Durch die hohe Luftfeuchtigkeit wird die Hitze zusätzlich als besonders belastend empfunden. Die Stadt empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern daher, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Hohe UV-Belastung erwartet
Neben den hohen Temperaturen werden aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung hohe bis sehr hohe UV-Werte erwartet. Die Prognosen liegen zwischen den Stufen 6 und 9.
Auf der städtischen Informationsseite zum Hitzeschutz finden Interessierte aktuelle Hitzewarnungen, UV-Prognosen sowie zahlreiche Hinweise zur Vorsorge und zum richtigen Verhalten bei Hitze.
Dort stehen außerdem der Hitzeaktionsplan der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Informationen für besonders gefährdete Personengruppen sowie Karten mit kühlen Orten, Live-Wärmekarten und weiteren Anlaufstellen zur Verfügung.
Erhöhte Ozonwerte verschlechtern Luftqualität
Aufgrund der sommerlichen Hochdruckwetterlage rechnet die Stadt zudem mit erhöhten Ozonwerten. Bodennahes Ozon entsteht durch chemische Reaktionen von Stickstoffoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen unter starker Sonneneinstrahlung.
Besonders hohe Belastungen treten häufig in Bereichen mit starkem Verkehrsaufkommen auf. Die aktuellen Messwerte zur Luftqualität können über die städtische Datenplattform eingesehen werden.
Stadt ruft zu umweltbewusstem Verhalten auf
Umwelt- und Klimaschutzdezernent Michael Kolmer ruft die Bevölkerung dazu auf, durch eigenes Verhalten zur Verringerung der Ozonbelastung beizutragen.
„Alle können einen Beitrag leisten, um die Ozonbelastung zu reduzieren – und damit auch sich selbst und andere schützen“, erklärt Kolmer. Er empfiehlt, möglichst auf das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen sowie Tankvorgänge oder den Einsatz benzinbetriebener Gartengeräte in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen.
Tipps für heiße Tage
Die Stadt empfiehlt insbesondere:
- Ausreichend trinken
- Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Körperliche Anstrengungen in die Morgen- oder Abendstunden verlegen
- Sonnenschutz und Kopfbedeckungen nutzen
- Auf Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich beeinträchtigte Personen besonders achten
Weitere Informationen zum Hitzeschutz sowie aktuelle Warnungen und Kartenangebote stellt die Wissenschaftsstadt Darmstadt online bereit.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
