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Soziale Infrastruktur und Park sollen erhalten bleiben
Die SPD Eberstadt spricht sich für eine zügige Entwicklung des ehemaligen Klinikgeländes zu einem lebendigen Quartier aus. Dies betonte Bijan Kaffenberger, Spitzenkandidat der SPD in Darmstadt und Parteivorsitzender, bei einer Podiumsdiskussion des Darmstädter Echos.
Kaffenberger verwies dabei auf die Entwürfe von Studierenden der Hochschulen Hildesheim und Holzminden, die ihre Ideen zur Entwicklung des Areals Ende November im Haus der Vielfalt in Eberstadt vorgestellt hatten. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule geht auf eine Initiative der Eberstädter FDP und SPD zurück.
Medizinisches Versorgungszentrum mitdenken
Nach Auffassung der SPD soll bei der Entwicklung des Klinikgeländes die soziale Infrastruktur von Beginn an berücksichtigt werden. Dazu gehöre unter anderem ein medizinisches Versorgungszentrum. Zudem solle das Gelände nicht auf maximale Nachverdichtung ausgerichtet werden, sondern auf eine qualitative Aufwertung des Stadtteils. Auch der Bau von Reihenhäusern sei aus Sicht Kaffenbergers denkbar.
Christina Brahm, Vorsitzende der SPD Eberstadt, bezeichnete das Areal als große Chance für den Stadtteil. Die SPD setze sich für ein durchmischtes Wohngebiet mit kleineren und mittelgroßen Mehrfamilienhäusern sowie Reihenhäusern ein. Historische Gebäude und der vorhandene Baumbestand sollen erhalten bleiben.
Park öffentlich zugänglich halten
Einigkeit bestehe darüber, dass der Park auf dem Gelände erhalten und für alle zugänglich gemacht werden soll. Neben Wohnraum und medizinischer Versorgung solle auch die Ansiedlung von Gewerbe geprüft und frühzeitig in die Planungen einbezogen werden.
Nach Ansicht der SPD müssten bei der Entwicklung Fehler der Vergangenheit vermieden werden. Eine reine Konzentration auf möglichst viele Wohnungen ohne begleitende Infrastruktur sei nicht zielführend. Ziel sei es, das ehemalige Klinikgelände von einem „Lost Place“ zu einem lebendigen Viertel für alle zu entwickeln.
(EBERSTADT – RED/PM/SPD)