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Broschüre erklärt Mitbestimmung, Wahlregeln und Aufgaben der Stadtpolitik
Wie geht es mit dem Freibad weiter? Was wird aus dem Jugendzentrum? Wo soll ein neues Wohngebiet entstehen? Über diese und viele weitere Fragen entscheidet die Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Groß-Gerau. Sie wird bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 neu gewählt.
Wie kommunale Politik funktioniert, wer wählen darf und wie die Stimmabgabe konkret abläuft, erklärt die Broschüre „Näher als du denkst. Vor Ort direkt mitbestimmen. Die Kommunalwahl in Hessen 2026.“ Sie richtet sich vor allem an junge Menschen und wurde von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung herausgegeben.
Das Heft ist kostenlos am Informationsschalter des Stadthauses Groß-Gerau (Am Marktplatz 1) erhältlich. Zusätzlich gibt es eine Version in einfacher Sprache. Darüber hinaus kann die Broschüre auch digital gelesen oder heruntergeladen werden – sowohl in der regulären Fassung als auch in einfacher Sprache über das Informationsportal Deine Demokratie.
Wer darf wählen und wie funktioniert die Stimmabgabe?
Die Broschüre erläutert verständlich die Grundregeln demokratischer Wahlen. Wahlberechtigt sind alle Personen, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind, seit mindestens sechs Wochen in der Stadt wohnen und die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines Mitgliedslandes der Europäischen Union besitzen. Auch die Bedeutung der Wahlbenachrichtigung wird erklärt.
Für alle, die am Wahltag nicht in Groß-Gerau sind, besteht die Möglichkeit der Briefwahl. Wie diese beantragt wird und welche Fristen gelten, ist ebenfalls Bestandteil der Broschüre.
Kumulieren, panaschieren und Listenkreuz verständlich erklärt
Ausführlich beschrieben wird auch, wie der Wahlzettel ausgefüllt wird. Wählerinnen und Wähler können Stimmen auf verschiedene Parteien und Wählergruppen verteilen (Panaschieren), einzelnen Kandidatinnen oder Kandidaten mehrere Stimmen geben (Kumulieren) oder sich mit einem Listenkreuz für eine Partei oder Wählergruppe entscheiden. Wird ausschließlich ein Listenkreuz gesetzt, gehen alle Stimmen an die Kandidierenden dieses Wahlvorschlags.
Kommunale Aufgaben und weitere Beteiligungsmöglichkeiten
Darüber hinaus informiert das Heft darüber, welche Aufgaben Kommunen übernehmen und wofür Kommunalparlamente zuständig sind. Die Stadtverordnetenversammlung trifft politische Entscheidungen und legt fest, wofür die Kreisstadt ihr Geld ausgibt.
Ergänzend werden weitere Formen demokratischer Beteiligung vorgestellt, etwa Beiräte für Kinder, Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren, der Ausländerbeirat oder die Integrationskommission. Auch Instrumente wie Bürgerbegehren und Bürgerentscheid werden erläutert.
(GROSS-GERAU – RED/PSGG)