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Klassischer Stoff trifft moderne Fragen im Ernst-Ludwig-Saal
Er lebt!
Aus toter Materie geboren – aus Sehnsucht, Verzweiflung und Genialität erschaffen: Mit Mary Shelleys Frankenstein bringt die Frankenstein-Bühne e. V. einen der bedeutendsten Klassiker der Weltliteratur als neue Bühnenfassung auf die Bühne. Die Premiere findet am Freitag, 13. Februar 2026, im Ernst-Ludwig-Saal in Darmstadt-Eberstadt statt. Insgesamt sind neun Vorstellungen bis zum 1. März 2026 geplant.
Vom Schöpfungsakt zum Albtraum
Was als triumphaler Akt beginnt, entwickelt sich zu einem Drama aus Einsamkeit, Schuld und Rache. Der junge Wissenschaftler Viktor Frankenstein trotzt den Gesetzen der Natur und erschafft ein künstliches Wesen. Doch statt Bewunderung erfährt seine Schöpfung Ablehnung und Angst. Verstoßen, gefürchtet und gejagt, sehnt sich das Wesen nach Liebe und Menschlichkeit – und findet Hass.
Frankensteins Rückzug aus der Verantwortung setzt einen zerstörerischen Prozess in Gang. Aus Schmerz und Verzweiflung entsteht ein Rachefeldzug, dessen Ursprung nicht im Bösen liegt, sondern im Verlassenwerden.
Das Monster als Spiegel unserer Gesellschaft
Die Inszenierung zeigt das Monster nicht als bloßes Ungeheuer, sondern als tragische Figur. Seine Taten werden als Hilferufe verstanden – als Ausdruck eines Lebens, das ihm verwehrt bleibt. Damit greift das Stück Fragen auf, die Mary Shelleys Roman seit über 200 Jahren stellt und die heute aktueller sind denn je:
- Wie weit darf der Mensch gehen?
- Was macht uns menschlich?
- Wer ist das wahre Monster?
Das berühmte Wesen der Literatur wird so zum Spiegel moderner Entwicklungen. Es steht sinnbildlich für Errungenschaften wie Künstliche Intelligenz, Atomkraft oder Gentechnik – Schöpfungen mit enormem Potenzial, die gefährlich werden können, wenn Verantwortung, ethische Reflexion und menschliche Nähe fehlen.
Neue Bühnenfassung mit philosophischer Tiefe
Die neue Bühnenfassung nach Christian Schidlowsky, unter der Regie von Yvonne Raftopoulo, verbindet Schauer, Emotion und philosophische Fragestellungen zu einem Theaterabend, der gleichermaßen fesselnd, beängstigend und bewegend ist.
(EBERSTADT – RED/PM)
Beitragsbild: Yvonne Raftopoulo (Regie), Dominik Schneider (1. Vorsitzender), Jürgen Pietsch (Victor Frankenstein). Foto: Alberto Dix
AUF EINEN BLICK
Stück: Mary Shelly‘s Frankenstein
Autor: Christian Schidlowsky
Theater: Frankenstein-Bühne e. V.
Regie: Yvonne Raftopoulo
Premiere: Freitag, 13.02.2026, 19:30 Uhr
Spielort: Ernst-Ludwig-Saal, Darmstadt‑Eberstadt
Weitere Termine:
14.02. | 19.02. | 20.02. | 21.02. | 22.02. | 27.02. | 28.02. | 01.03.
Freitag und Samstag 19:30 Uhr, Sonntag 18:30 Uhr
Donnerstag 10:30 Uhr (Schulklassen sind herzlich willkommen)
Kartenverkauf ab: 06.12.2025
Tickets:
– online über die Homepage der Frankenstein-Bühne e. V.
– Schreibwaren Gieselberg, Heidelberger Landstr. 202, 64297 Darmstadt‑Eberstadt
– Tel. 0155 65638382
Genre: Schauspiel / Klassiker / Gegenwartsbezug
Thema: Verantwortung, Wissenschaft, KI, Gentechnik, Menschlichkeit