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Trainerwechsel, Rückkehrer und Transfers
Von Stephan Köhnlein – Ein neuer Trainer für die SGE, ein alter Bekannter beim FSV05, zwei Talente für den OFC und ein guter Start für den SVWW – so sieht es derzeit bei den vier anderen großen Vereinen im Rhein-Main-Gebiet aus.
Frankfurt
Albert Riera wird neuer Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt. Der 43-jährige Spanier übernahm am 2. Februar das Amt des Cheftrainers. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028. Er soll den Absturz der Adler stoppen, die seit Mitte Dezember ohne Erfolg waren.
Riera arbeitete zuletzt beim slowenischen Erstligisten NK Celje, den er in seinem ersten Amtsjahr zum nationalen Pokalsieg führte. In der laufenden Saison liegt der Klub aus dem Nordosten des Landes mit zwölf Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger an der Tabellenspitze. Darüber hinaus hat Celje unter Rieras Leitung in der UEFA Conference League die Play-off-Runde erreicht.
Riera, der 1982 im mallorquinischen Manacor geboren wurde, begann auf der Baleareninsel seine fußballerische Laufbahn. Vom RCD Mallorca zog es ihn weiter zu Stationen in Frankreich, Spanien, England, der Türkei, Italien und schließlich zum Karriereende Slowenien. Für die spanische Nationalmannschaft stand Albert Riera 16-mal auf dem Platz.
Mainz
Dimo Wache, langjähriger Torwarttrainer beim SV Darmstadt 98, kehrt zum 1. FSV Mainz 05 zurück und wird dort Vereinsbotschafter. Das gaben die Mainzer am Dienstag bekannt. Der 52-Jährige hat als Rekordspieler zwischen 1995 und 2010 insgesamt 406 Pflichtspiele für den FSV absolvierte und ist dort Ehrenspielführer.

Wache, der auch nach seiner aktiven Karriere in Mainz wohnhaft blieb, soll in Zukunft vor allem repräsentative Aufgaben übernehmen und Mainz 05 bei Heimspielen, CSR-, Marketing- und Sponsorenterminen vertreten, die Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen der 05ER Fußballschule unterstützen. Erstmals in neuer Funktion wird Wache auf dem Wagen der 05ER beim Mainzer Rosenmontagsumzug am 16. Februar öffentlich auftreten.
Offenbach
Regionalligist Kickers Offenbach hat sich mit zwei Talenten verstärkt: Der 19-jährige Verteidiger Noah Lehmann wechselt von der U19 des Bundesligisten Union Berlin an den Bieberer Berg, genoss zuvor die fußballerische Ausbildung bei RB Leipzig und Energie Cottbus. Nathan Doganay kommt vom Hessenligisten Rot-Weiß Walldorf. Der 19-Jährige Außenbahnspieler wurde unter anderem in Mainz und bei Wehen Wiesbaden ausgebildet. Die Kickers, die in der Liga auf Rang zwölf rangieren, starten mit am 13. Februar mit dem Hessenpokal-Viertelfinale beim FSV Frankfurt am 13. Februar ins Jahr 2026.
Wehen Wiesbaden
Der SV Wehen Wiesbaden ist mit zwei Siegen und einem Remis in die Drittliga-Rückrunde gestartet und kann sich mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz drei Aufstiegshoffnungen machen. Zuletzt gab es ein 1:1 bei Rot-Weiss Essen, das als Tabellenvierter Aufstiegsambitionen hegt. Offensivmann Fatih Kaya glich die Essener Führung eine Viertelstunde vor Schluss aus.
Jenseits der Lilien – Neues aus Frankfurt, Mainz, Offenbach und Wehen
Stephan Köhnlein ist Chefredakteur des unabhängigen Online-Magazins Lilienblog rund um den SV Darmstadt 98. Hier in dieser Rubrik richtet er jeden Monat den Blick über die Lilien hinaus auf die anderen Fußballvereine im Rhein-Main-Gebiet.