{"version":"1.0","provider_name":"da.news","provider_url":"https:\/\/da.news","title":"Darmst\u00e4dter Tischgespr\u00e4ch mit Romanautorin Barbara Zeizinger","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"mvZMxtiGiU\"><a href=\"https:\/\/da.news\/darmstaedter-tischgespraech-romanautorin-barbara-zeizinger\/\">Darmst\u00e4dter Tischgespr\u00e4ch mit Romanautorin Barbara Zeizinger<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/da.news\/darmstaedter-tischgespraech-romanautorin-barbara-zeizinger\/embed\/#?secret=mvZMxtiGiU\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Darmst\u00e4dter Tischgespr\u00e4ch mit Romanautorin Barbara Zeizinger&#8220; &#8211; da.news\" data-secret=\"mvZMxtiGiU\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/da.news\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/da.news\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Zeizinger-3.jpg","thumbnail_width":1080,"thumbnail_height":720,"description":"Pers\u00f6nlich ist sie Fidel Castro nie begegnet Zwischen 1950 und 1975 gab es die legend\u00e4re Veranstaltungs-Reihe \u201eDarmst\u00e4dter Gespr\u00e4che\u201c. Dabei ging es, verk\u00fcrzt gesagt, darum, in \u00f6ffentlichen Diskussionen kulturinteressierten B\u00fcrgern \u00fcber den Tag hinaus relevante Themen wie Probleme n\u00e4her zu bringen. Darum soll es auch bei den \u201eDarmst\u00e4dter Tischgespr\u00e4chen\u201c gehen, bei denen jene zu Wort kommen, die an unterschiedlichen Stellen ihren Beitrag f\u00fcr Erhalt wie Weiterentwicklung unserer Gesellschaft leisten. Diesmal ist der Journalist und Publizist W. Christian Schmitt zusammen mit Kameramann Werner Wabnitz zu Gast bei der in Darmstadt-Eberstadt lebenden Roman-Autorin Barbara Zeizinger. Sie ist keine \u201eReiseschriftstellerin\u201c, sagt sie. Auch wenn dies auf Wikipedia so zu lesen sei. Nur einmal habe sie einen Reisef\u00fchrer \u00fcber Kuba geschrieben, damals, als Fidel Castro noch lebte und man in Havanna an jeder Stra\u00dfenecke seinem Konterfei (nebst revolution\u00e4ren Spr\u00fcchen) nicht ausweichen konnte. Als Lyrikerin will sie allerdings gern gesehen werden, denn sie sei \u201edurch die Lyrik zum Schreiben gekommen\u201c. Mehrere kleine Gedichtb\u00e4nde von ihr, u.a. \u201eWenn ich geblieben w\u00e4re\u201c und \u201eWeitwinkel nah\u201c, sind im Ludwigsburger Pop-Verlag erschienen. Um es genau zu sagen: Barbara Zeizinger ist Roman-Autorin, was sie mit ihrer j\u00fcngsten Publikation \u201eLeben in Etagen\u201c einmal mehr unter Beweis stellt. Im Klappentext des Buches erf\u00e4hrt man: \u201eBarbara Zeizinger erz\u00e4hlt die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner in den Jahren 1931 bis 2020\u201c. Mehr noch: \u201eEs geht um vier Familien zwischen Nationalsozialismus, Krieg, Nachkriegszeit, Wiederaufbau und demokratischer Entwicklung der Bundesrepublik\u2026\u201c. Und sie erg\u00e4nzt: \u201eFast alle meine B\u00fccher sind Familienromane und haben eine historische Folie\u2026\u201c Aber \u00fcber all die Buchinhalte wollten wir uns ja weniger unterhalten, mehr \u00fcber die Autorin: Wie sie zum Schreiben gekommen ist, wie ein Buch bei ihr entsteht, wieviel Zeit sie daf\u00fcr investiert, was sie bei Lesungen alles erlebt, wie gro\u00df ihre \u201eFan-Gemeinde\u201c mittlerweile ist, wie ihre Lebens- und Schreibeplanung aussieht und vieles andere mehr. Barbara, wie ich zu ihr sagen darf, war fast 40 Jahre Lehrerin im Schuldorf Bergstra\u00dfe, hat versucht, das, was man \u201eReife\u201c nennt, Sch\u00fclern nahezubringen, auch Geschichtsbewu\u00dftsein und Sozialverhalten. Wir sitzen uns in ihrem Wohnzimmer gegen\u00fcber. Sie hat ein Fr\u00fchst\u00fcck vorbereitet. Ich schmiere mir ein Br\u00f6tchen und genie\u00dfe den Kaffee, bevor wir unser Gespr\u00e4ch fortsetzen. Wie bist Du eigentlich zur Schriftstellerei gekommen?, frage ich. \u201eIch hatte zwar nicht das Gef\u00fchl, da\u00df ich unbedingt Schriftstellerin werden m\u00fcsse, ich bin ein Sp\u00e4tentwickler und war schon Ende 40, als ich mein 1. Buch ver\u00f6ffentlichte\u201c, sagt sie, \u201eaber ich habe immer gern geschrieben\u201c. In jungen Jahren sogar Artikel f\u00fcr den Mannheimer Morgen. Schwerpunkte damals, so erinnert sie sich, waren all die Themen, \u201edie andere nicht behandeln wollten\u201c. Und so schrieb sie \u201e\u00fcber Minigolf, die Friseur-Innung, Karnevalssitzungen, Stammtische, aber auch \u00fcber Filme, die andere sich nicht ansehen mochten\u201c.Woher die Neigung zum Journalismus? Weil ihr Vater einst Chefredakteur bei der Odenw\u00e4lder Zeitung war. Trotz allem wurde sie keine Journalistin, sondern zun\u00e4chst Lehrerin und sp\u00e4ter dann Schriftstellerin, die vermelden kann, da\u00df sie u.a. Mitglied beim PEN-Club, der Darmst\u00e4dter Autorengruppe Poseidon und der Kogge ist. Auch sie wuchs als Studentin auf mit Liedermachern wie Hannes Wader, Dieter S\u00fcverkr\u00fcp u.a.m. \u201eMein allererster Roman\u201c, erz\u00e4hlt sie, \u201ehat damals in Italien gespielt und von Geiseln und deren Erschie\u00dfung gehandelt\u201c. Ein Roman, der viel Recherche vor Ort ben\u00f6tigte. Heute wei\u00df sie, da\u00df ihre \u201eSchreibzeit begrenzt\u201c ist und da\u00df sie nicht \u201evon morgens bis abends durchschreiben\u201c k\u00f6nne. Als wir dann mit unserem Tischgespr\u00e4ch in die Schlu\u00dfphase kommen, erfahre ich von ihr noch, da\u00df sie \u201ein Bezug auf das Schreiben ehrgeizig\u201c sei. Was \u201emu\u00df\u201c \u00fcberhaupt sein und im Alter besonders, frage ich. \u201eWichtig sind\u201c, vertraut sie mir an, \u201eFreundschaften\u201c und das Zusammensein mit Menschen. Denn dies sei \u201egut f\u00fcr die Erweiterung der eigenen Sichtweisen\u201c. Und dann f\u00fcgt sie noch an: \u201eIch f\u00fchle mich frei, das zu schreiben, was mir wichtig ist\u201c. Da sie bewiesen hat, da\u00df sie beides kann, sowohl Zeitungsartikel als auch B\u00fccher schreiben, frage ich zum Schlu\u00df noch, ob sie es auch so sehe, da\u00df Journalisten (mehr) f\u00fcrs Informieren und Schriftsteller (mehr) f\u00fcrs Unterhalten zust\u00e4ndig seien. Sie l\u00e4chelt. Zur PersonBabara Zeizinger, Jahrgang 1949, geboren in Weinheim, Wohnort: Darmstadt; Studium der Germanistik, Geschichte und Italienisch in Mannheim und Frankfurt; verh., zwei T\u00f6chter. Weitere Infos sind zu finden unter www.barbarazeizinger.de N\u00e4chster Gespr\u00e4chspartner ist der Darmst\u00e4dter Krimi-Autor Andreas Ro\u00df."}