{"version":"1.0","provider_name":"da.news","provider_url":"https:\/\/da.news","title":"Gute Zusammenarbeit auf langem Weg - da.news","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"mgy89grkaF\"><a href=\"https:\/\/da.news\/gute-zusammenarbeit-auf-langem-weg\/\">Gute Zusammenarbeit auf langem Weg<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/da.news\/gute-zusammenarbeit-auf-langem-weg\/embed\/#?secret=mgy89grkaF\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Gute Zusammenarbeit auf langem Weg&#8220; &#8211; da.news\" data-secret=\"mgy89grkaF\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/da.news\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/da.news\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/220125-ASP-Pressekonferenz-neu-IMG_1481-scaled.jpg","thumbnail_width":2560,"thumbnail_height":1000,"description":"Zwischenbilanz zur Afrikanischen Schweinepest im Kreis Gro\u00df-Gerau Sieben Monate Afrikanische Schweinepest (ASP) im Kreis Gro\u00df-Gerau: Das war f\u00fcr die Kreisverwaltung der \u00e4u\u00dfere Anlass, um die \u00d6ffentlichkeit mit einer geballten Ladung Informationen zum Stand der Dinge in Sachen ASP zu versorgen. Bei dem dazu anberaumten Pressegespr\u00e4ch zogen auf Kreisseite der Erste Kreisbeigeordnete Adil Oyan, Dr. Katrin Stein vom Veterin\u00e4ramt, Rechtsamtsleiter Sven Dude und der Leiter der Gefahrenabwehr Friedrich Schmidt Zwischenbilanz. Dazu informierten Klaus Velbecker von HessenForst, Markus Stifter vom Hessischen Jagdverband und Wolfgang D\u00f6rr vom Regionalbauernverband Starkenburg. Zur Bilanz seit Ausbruch der Tierseuche ASP, die allein Schweine krank macht, z\u00e4hlt, dass im Kreis Gro\u00df-Gerau seit vergangenem Juni 289 Wildschweinkadaver (Stichtag 17. Januar 2025) als ASP-positiv registriert wurden. 3581 Hausschweine und 43 Wildschweine im Gehege mussten im Juli und am 1. August in insgesamt acht Betrieben get\u00f6tet werden, weil die Best\u00e4nde von der Afrikanischen Schweinepest befallen waren. Aktuell werden im Kreis 22 Schweine als Hobby gehalten sowie 674 als Nutztiere, 29 Wildschweine leben in Gehegen. Noch immer ist unklar, warum im vergangenen Sommer so schnell hintereinander mehrere Schweine haltende Betriebe von ASP betroffen waren, obwohl sie die Biosicherheitsma\u00dfnahmen einhielten. Das Friedrich-Loeffler-Institut ist noch mit dem Analysieren der Proben besch\u00e4ftigt, sagte Adil Oyan. Dabei geht es auch um die Frage, ob Stechm\u00fccken \u00dcbertr\u00e4ger des Virus` sein k\u00f6nnen. Lob f\u00fcrs Krisenmanagement gab es von allen und f\u00fcr alle Seiten. \u201eDie Verwaltung hat sehr gut und schnell reagiert, als der erste Fall von ASP bei uns bekannt wurde\u201c, so der Erste Kreisbeigeordnete. Die Zusammenarbeit mit dem Land war und ist harmonisch. Die Kommunikation mit Landwirtschaft, J\u00e4gerschaft und Forst wurde rasch auf stabile F\u00fc\u00dfe gestellt, indem man sich regelm\u00e4\u00dfig im Verwaltungsstab bespricht. Klaus Velbecker sprach von \u201ehervorragender Zusammenarbeit und Abstimmung untereinander\u201c \u2013 sowohl was den vom Land koordinierten Zaunbau als auch die Kadaversuche und -bergung angeht. \u201eWir wussten schon lange, dass das Rhein-Main-Gebiet Hochrisikogebiet f\u00fcr ASP ist\u201c, sagte Markus Stifter. Darum habe die J\u00e4gerschaft auch nicht in Schockstarre dagestanden, als die Seuche ausbrach. Das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die n\u00f6tigen Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Afrikanischen Schweinepest sei gr\u00f6\u00dftenteils vorhanden gewesen. Auch die Hilfsbereitschaft: Drohnen, die eigentlich f\u00fcr die Kitzsuche angeschafft wurden, kamen nun zum Einsatz, um erntereife Felder wildschweinfrei melden zu k\u00f6nnen. \u201eWir brauchen einen langen Atem\u201c, sagte der Sprecher des Hessischen Jagdverbandes. Das Jagdverbot im ASP-Kerngebiet k\u00f6nne erst gelockert werden, wenn alle geplanten Festz\u00e4une stehen, so dass bei der Jagd versprengte Tiere das hochansteckende und sehr stabile Virus nicht weitertragen k\u00f6nnen. Bei diesem Ziel k\u00f6nne auch die Bev\u00f6lkerung helfen. Stifter appellierte an alle, sich an die Regeln zu halten: z.B. Hunde im Wald anleinen und M\u00fcll nicht einfach in die Landschaft werfen, sondern in geschlossenen Beh\u00e4ltern entsorgen. Wolfgang D\u00f6rr beschrieb noch einmal die starke \u2013 psychische und finanzielle \u2013 Belastung der von ASP betroffenen Landwirte, sowohl vor allem der Schweinehalter als aber auch der Ackerbauer. Er dankte allen, die helfen, ASP \u201eim Griff zu behalten\u201c. Anfangs habe es keine Routineabl\u00e4ufe gegeben, das sei jedoch sehr schnell verbessert worden. Wie die J\u00e4ger m\u00fcssten auch die Landwirte nun noch lange mit den Folgen von ASP leben. \u201eWenn wir weiterhin regionale Landwirtschaft wollen, dann muss die Politik helfen\u201c, betonte er. \u201eNach sieben Monaten rennen wir der Seuche nicht mehr hinterher, sondern k\u00f6nnen proaktiv arbeiten\u201c, betonte Dr. Katrin Stein. Auch wenn das Thema in der \u00d6ffentlichkeit nicht mehr so pr\u00e4sent ist, so gibt es im Hintergrund viel zu tun: Der Kreis \u00fcbernimmt zum 1. M\u00e4rz gro\u00dfteils die Verantwortung f\u00fcr den Zaunbau, auch wird er dann selbst f\u00fcr die Organisation der Kadaversuche und die Ausbildung der Kadaversuchhunde zust\u00e4ndig sein. Das Verfahren f\u00fcr die Drohnensuche solle vereinfacht werden. Die Wildschadenentsch\u00e4digung ist weit gediehen. Au\u00dferdem l\u00e4uft gerade die Antragstellung f\u00fcr die EU-Kofinanzierung der ASP-Kosten. Bei der voraussichtlich noch Jahre dauernden Bew\u00e4ltigung der Seuche und ihrer Folgen hat dem Kreis Gro\u00df-Gerau die gute Vorbereitung geholfen, betonten Dr. Stein und Friedrich Schmidt. \u201eWir hatten mit dem Veterin\u00e4ramt bereits den Einsatzplan Tierseuchen aufgestellt \u2013 und auch mehrere \u00dcbungen gemacht.\u201c Das half sehr, als die ASP dann tats\u00e4chlich im Kreis ankam. Schmidt lobte auch die Zusammenarbeit mit dem Land, das bei der Materialbeschaffung zur Stelle war. Die Gefahrenabwehr stellte \u2013 unterst\u00fctzt von ehrenamtlichen Helfer*innen \u2013 den ersten Kadaver-Sammelplatz mit Dekon-Schleuse bereit, baute jeweils die Schleusen zur Dekontamination bei den Keulungen auf. Nun ist sie dabei, eine witterungsunabh\u00e4ngige zentrale Stelle im Kreis einzurichten, die Lagerfl\u00e4chen, B\u00fcro, Hundeduschplatz und Dekon-Schleuse f\u00fcr Autos bietet. Die rechtliche Basis f\u00fcr viele Ma\u00dfnahmen schaffen die Allgemeinverf\u00fcgungen (AV), die der Kreis erl\u00e4sst. Auch hier half das Land mit Muster-AV, die in Absprache auf den Kreis angepasst wurden. \u201eWir wissen, dass alles immer mit Reglementierungen und Einschr\u00e4nkungen verbunden ist\u201c, sagte Sven Dude. Darum werde viel mit Ausnahmeregelungen gearbeitet \u2013 sei es bei der Jagd, in der Landwirtschaft oder bei Vorschriften f\u00fcrs Freizeitverhalten. Waren die Regeln anfangs sehr pauschal, so werde mittlerweile stark differenziert, um das Leben nicht unn\u00f6tig zu erschweren: \u201eWir machen den Spagat zwischen dem Ziel, Eind\u00e4mmung der Schweinepest\u2018 und dem Wunsch, m\u00f6glichst geringe Einschr\u00e4nkungen vorzuschreiben.\u201c (KREIS GROSS-GERAU \u2013 PSGG) Sie informierten bei der Pressekonferenz zum Thema Afrikanische Schweinepest (von links): Sven Dude, Friedrich Schmidt, Dr. Katrin Stein, Adil Oyan, Klaus Velbecker, Markus Stifter und Wolfgang D\u00f6rr.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Foto: Kreisverwaltung"}