„Wenn ja, was dann?“ steht als Leitmotiv über dem neuen Programm
Schlechte Erfahrungen bleiben stärker im Gedächtnis als gute, sagt Intendant Karsten Wiegand. Gerade im Theater geht es oft um Tragödien, Krisen, Streit oder Krieg. Was passiert aber, wenn die erste Reaktion Zustimmung ist? Unter dem Motto „Wenn ja, was dann?“ will die Spielzeit 2026/27 die Kraft des Positiven zeigen. Inspiration liefert die aktuelle Pariser Ausstellung „Renoir und die Liebe“, die zeigt, wie der impressionistische Maler Auguste Renoir in vielen Werken gute Beziehungen zwischen Menschen in den Mittelpunkt rückt.
Eröffnet wird die neue Spielzeit wieder mit dem Open-Air-Konzert auf dem Georg-Büchner-Platz am 28. August. Das Musiktheater startet am 29. August mit „Cavalleria rusticana/Pagliacci“, zwei Kurzopern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo. Die erste Schauspiel-Premiere im Kleinen Haus findet am 2. Oktober mit Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“ in einer Inszenierung von Regielegende Leander Haußmann statt.

Das Hessische Staatsballett startet am 12. September mit „Nachtträume“ des spanischen Star-Choreografen Marcos Morau in die Saison. Im 1. Sinfoniekonzert am 20. und 21. September präsentiert das Staatsorchester Darmstadt Werke von Pierre Boulez und Franz Schubert. Mit dem Musical „A Chorus Line“ kommt ab Oktober Broadway-Feeling auf die Bühne. Der Vorverkauf beginnt am 23. Juni.
Für die Fotokampagne der neuen Spielzeit arbeitet das Staatstheater Darmstadt erstmals mit den Studierenden Lilian Backes, Leander Elfers und Youness Marzouki der Hochschule Darmstadt zusammen. Entstanden sind echte Fotografien, die die Vorfreude des Publikums einfangen.
Von Martina Noltemeier
Beitragsbild: Lara Rossmann
