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Mehr Geburten, mehr Trauungen und stark genutzte Online-Services
Das Standesamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Insgesamt wurden 4.140 Geburten, 2.468 Sterbefälle und 933 Eheschließungen beurkundet. Stadtrat Paul Georg Wandrey würdigt insbesondere den Anstieg der Trauungen sowie die hohe Akzeptanz der digitalen Angebote des Standesamtes.
Geburtenzahlen weiter auf hohem Niveau
Im Jahr 2025 wurden beim Darmstädter Standesamt 4.140 Geburten registriert. Davon hatten 1.392 Mütter ihren Wohnsitz in Darmstadt. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort (2023: 4.100 Geburten).
Bei den beliebtesten Vornamen lagen bei den Mädchen Emma (30), Emilia (25) und Mila (23) vorn. Bei den Jungen führten Leo und Noah (jeweils 30), gefolgt von Adam (24) und Liam (21).
Stadtrat Wandrey sieht darin eine Bestätigung früherer Prognosen: Der Standort Darmstadt mit zwei Geburtskliniken ziehe weiterhin viele werdende Eltern auch aus dem Umland an.
Zunahme der beurkundeten Sterbefälle
Parallel dazu stieg die Zahl der beurkundeten Sterbefälle auf 2.468 Verstorbene (2024: 2.306). Die Entwicklung liegt im Rahmen der demografischen Erwartungen und zeigt die zunehmende Bedeutung der standesamtlichen Dienstleistungen in allen Lebensphasen.
Deutlicher Anstieg bei Eheschließungen
Besonders erfreulich entwickelte sich die Zahl der Trauungen: 933 Paare gaben sich 2025 in Darmstadt das Ja-Wort. Das sind deutlich mehr als in den Vorjahren (2024: 882; 2023: 785).
Beliebtester Trauort blieb der Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe mit 513 Eheschließungen, gefolgt von der Dianaburg (64 Trauungen). Weitere Trauungen fanden unter anderem im Jagdschloss Kranichstein, in den Bezirksverwaltungen Eberstadt und Wixhausen sowie erstmals auch im Merck-Stadion am Böllenfalltor statt. Gleichgeschlechtliche Eheschließungen wurden 2025 insgesamt 20-mal vorgenommen.
Wandrey führt den Anstieg auf die hohe Flexibilität der Standesbeamtinnen und Standesbeamten sowie auf die attraktiven Trauorte zurück. Auch für 2026 zeichne sich ein weiterhin hohes Interesse ab.
Digitale Angebote stark nachgefragt
Sehr positiv fiel zudem die Bilanz der Online-Services aus. Mehr als 95 Prozent aller Personenstandsurkunden wurden 2025 digital über das Online-Urkundenportal beantragt. Auch der bereits 2017 eingeführte Online-Kalender zur Buchung von Trauterminen wird weiterhin intensiv genutzt.
(DARMSTADT – RED/PSD/ho)