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Gruppe wirbt für Frieden und Bildung beim Landrat
Einer schönen Tradition folgend haben die Sternsinger am Freitag, 2. Januar, anlässlich des bevorstehenden Dreikönigstags am 6. Januar, das Landratsamt des Kreises Groß-Gerau besucht. Landrat Thomas Will empfing die knapp 30-köpfige Sternsingergruppe der katholischen Pfarrgruppe St. Walburga und St. Nikolaus von der Flüe aus Groß-Gerau und Büttelborn im Foyer des Hauses.
Begleitet von Tobias Sattler an der Gitarre trugen die Kinder Lieder und Segenssprüche vor und gaben die Weihnachtsbotschaft weiter: „Wir kommen zu euch und singen voll Freude. Gott kommt zu den Menschen, damals und heute.“
Einsatz für Frieden und Kinderrechte
Mit ihren Liedern warben die Sternsinger für Frieden, Hoffnung und das Gute im Menschen – gerade in einer oft als kalt empfundenen Welt. Inhaltlich griffen sie dabei auch das Motto der bundesweiten Sternsingeraktion 2026 auf:
„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit.“
Die gesammelten Spenden unterstützen Partnerorganisationen, die Kindern weltweit den Schulbesuch ermöglichen, unter anderem in Bangladesch. Kurze Beispielgeschichten aus der Sicht betroffener Kinder machten deutlich, wie schwer es junge Menschen haben, die schon früh zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen müssen und dabei Gefahren für Gesundheit und Zukunftschancen ausgesetzt sind.
Symbolisch überreichten die Sternsinger dem Landrat Gegenstände wie Werkzeug oder ein Erste-Hilfe-Set, um auf diese Risiken aufmerksam zu machen.

Dank und Appell des Landrats
Landrat Thomas Will dankte der Gruppe für ihr Engagement, erneuerte den traditionellen Segensspruch über einer Tür im Landratsamt, spendete einen Geldbetrag und gab den Kindern einen wichtigen Appell mit auf den Weg: Beim Einkauf auf Produkte zu achten, die ohne Kinderarbeit hergestellt wurden – etwa bei Kleidung oder Spielzeug.
Zum Abschluss stärkten sich die Sternsinger im Landratsamt bei Kakao und Gebäck, bevor sie ihre Tour fortsetzten. Noch bis Sonntag, 11. Januar, sind sie in Groß-Gerau und Büttelborn unterwegs – unter anderem in Rathäusern, der Kreisklinik, bei der Kreissparkasse und in Altenheimen.
(GROSS-GERAU – RED/PSGG)
Beitragsbilder: Die Sternsinger sangen für den Landrat und die Kreisverwaltung – und sie brachten symbolische Gaben mit, um auf Kinderarbeit und die schlimmen Folgen davon aufmerksam zu machen. Fotos: Kreisverwaltung