WERBUNG
Aktuelle Büchnerpreisträgerin am 9. März in der BüchnerBühne zu Gast
Die Büchnerstadt Riedstadt setzt ihre literarische Tradition fort: Am Montag, 9. März 2026, ist die aktuelle Trägerin des Georg-Büchnerpreises, Ursula Krechel, zu Gast. In einer Kooperation der Stadt Riedstadt mit dem Verein BüchnerFindetStatt liest die Autorin um 19:30 Uhr in der BüchnerBühne Riedstadt aus ihrem aktuellen Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“.
Erst am 1. November 2025 wurde Ursula Krechel im Staatstheater Darmstadt mit dem Georg-Büchnerpreis ausgezeichnet, der renommiertesten Ehrung für deutschsprachige Literatur. Nun kehrt sie mit einer Lesung an den Geburtsort Georg Büchners zurück.
Der Vorverkauf für die Veranstaltung hat bereits begonnen. Karten kosten im Vorverkauf 20 Euro und sind über reservix.de erhältlich. Zudem sind Tickets am Empfang des Riedstädter Rathauses, im Theatercafé der BüchnerBühne, in der Buchhandlung Faktotum, bei Florales und Handgemachtes Riedstadt, in der Buchhandlung Bornhofen in Gernsheim sowie am Empfang des Landratsamtes Groß-Gerau verfügbar.
In der Begründung zur Preisverleihung würdigte die Jury der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Ursula Krechels literarisches Werk als ein Schreiben, das „den Verheerungen der deutschen Geschichte und den Verhärtungen der Gegenwart die Kraft ihrer vielgestaltigen Literatur entgegensetzt“. In ihrer Dankesrede beschrieb Krechel Schreiben als einen Prozess des Denkens, Beobachtens und genauen Hinhörens – mit weitreichenden Folgen.
Ihr umfangreiches Werk umfasst Gedichte, Romane, Essays, Hörspiele und Theaterstücke. Besonders ihre Romantrilogie „Shanghai fern von wo“, „Landgericht“ und „Geisterbahn“ gilt als zentrale literarische Auseinandersetzung mit Vertreibung, Verfolgung und Rückkehr. Der 2025 erschienene Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ ist stark in der Gegenwart verankert und zugleich tief mit historischen Motiven verwoben. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Frauenfiguren, Mutter-Sohn-Beziehungen und ein weiter historischer Bogen bis in die Antike.
(RIEDSTADT – RED/PSR)
Beitragsbild: Heike Steinweg