Barbara Klemm, Christian Kramarz und Philipp Gutbrod sprechen im Kennedyhaus – Jubiläumsausstellung startet am 26. September
Zum 75-jährigen Bestehen veranstaltet der Fotoclub Darmstadt im Herbst eine Vortragsreihe zur Fotografie im Kennedyhaus in Darmstadt. An drei Abenden geht es um die rechtlichen Veränderungen durch digitale Bilder und Deepfakes, Streetphotographie im journalistischen Alltag sowie Fotografie auf dem Kunstmarkt. Die Termine sind am 22. und 29. Oktober sowie am 12. November 2026, jeweils um 19 Uhr.
Die Vortragsreihe ergänzt das Jubiläumsprogramm des Fotoclubs. Bereits am Samstag, 26. September, wird im Justus-Liebig-Haus die Ausstellung „Stadtgesichter“ eröffnet.
Vortragsreihe zur Fotografie startet mit Bildrecht und Deepfakes
Den Auftakt macht am Donnerstag, 22. Oktober, Rechtsanwalt Christian Kramarz. Sein Vortrag trägt den Titel „Vom analogen Negativ zum digitalen Deepfake – Eine Rechtsreise durch die Zeit“.
Kramarz beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der rechtliche Umgang mit Fotografie vom analogen Film bis zu Bildern verändert hat, die mithilfe von Algorithmen und neuronalen Netzen entstehen. Dabei geht es unter anderem um Kunstfreiheit und die Frage, wem ein Bild gehört, das nie eine Linse passiert hat.
Am Donnerstag, 29. Oktober, spricht die Fotografin Barbara Klemm über „Streetphotographie im journalistischen Alltag“. Anhand ihrer journalistischen Arbeit für die Frankfurter Allgemeine Zeitung widmet sie sich der Streetphotographie.
Den Abschluss bildet am Donnerstag, 12. November, Dr. Philipp Gutbrod, Kulturreferent der Stadt Darmstadt und Sitemanager des Welterbes Mathildenhöhe. Sein Vortrag „Fotografie und Kunstmarkt – Erfahrungen, Entdeckungen und Expertise“ nimmt die Rolle der Fotografie auf dem Kunstmarkt in den Blick.
„Stadtgesichter“ zum 75-jährigen Bestehen
Zum Jubiläum präsentiert der Fotoclub außerdem die Ausstellung „Stadtgesichter“. Die großformatigen Aufnahmen zeigen Menschen aus Darmstadt, überwiegend in ihrem typischen Umfeld. Damit richten die Mitglieder ihren fotografischen Blick auf Menschen, die das Gesicht der Stadt prägen.
Die Vernissage beginnt am Samstag, 26. September, um 16 Uhr im Justus-Liebig-Haus. Oberbürgermeister Hanno Benz spricht ein Grußwort. Die Darmstädter Sängerin Petra Bassus sowie die Saxofonistin, Komponistin und Musikpädagogin und Anke Schimpf treten bei der Eröffnung auf.
Die Ausstellung läuft bis zum 15. Oktober 2026.
Vortragsreihe:
Ort: Vortragssaal im Kennedyhaus, Darmstadt
22. Oktober 2026, 19 Uhr: Christian Kramarz – „Vom analogen Negativ zum digitalen Deepfake – Eine Rechtsreise durch die Zeit“
29. Oktober 2026, 19 Uhr: Barbara Klemm – „Streetphotographie im journalistischen Alltag“
12. November 2026, 19 Uhr: Dr. Philipp Gutbrod – „Fotografie und Kunstmarkt – Erfahrungen, Entdeckungen und Expertise“
Daten:
Vernissage: 26. September 2026, 16 Uhr, Ausstellung: bis 15. Oktober 2026, Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2, Darmstadt
Öffnungszeiten: Dienstag 9–19 Uhr, Mittwoch 10–17 Uhr, Donnerstag 10–19 Uhr, Freitag 10–17 Uhr, Samstag 10–16 Uhr
(DARMSTADT – RED/PM/Ute Döring)
Beitragsbild: Die Darmtädter Sängerin Petra Bassus ist bei der Vernissage am 26. September zu hören. Foto: Rosel Grassmann

Beitragsbild: Saxofonistin Anke Schimpf – auch bei der Vernissage dabei. Foto: Gottfried Scheel-Häfele


