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Die Grünen Kandidat Philip Krämer

Tritt im Wahlkreis 185 für die “Die Grünen” an: Philip Krämer. Foto: S. Kaminski
Tritt im Wahlkreis 185 für die “Die Grünen” an: Philip Krämer. Foto: S. Kaminski

Ich bin Philip Krämer, geboren 1992 in Frankfurt. Ich lebe mit meiner Frau und Tochter in Darmstadt. Seit 2021 bin ich Bundestagsabgeordneter für Südhessen. Im Parlament bekleide ich das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden und Obmanns des Sportausschusses, bin Mitglied des Verteidigungsausschusses und arbeite in der Enquete-Kommission Afghanistan mit.

Mein politisches Engagement begann bereits auf kommunaler Ebene: Seit 2016 bin ich Stadtverordneter in Darmstadt. Neben meiner politischen Tätigkeit setze ich mich auch ehrenamtlich ein und bin Vorsitzender des Kinderschutzbundes Darmstadt.

Fünf Fragen an Philip Krämer

 

Wie möchten Sie auf Bundesebene die Bildungslandschaft stärken, und wie können davon auch Schulen und Bildungseinrichtungen in Ihrem Wahlkreis konkret profitieren?

 

Wir Grüne wollen ein starkes Bildungssystem, das allen Kindern gleiche Chancen bietet. Mit dem Start-Chancen-Programm in Höhe von 20 Milliarden Euro haben wir dafür in dieser Legislatur einen Grundstein gelegt. Aber unser Land braucht deutlich mehr: Eine gemeinsame Bildungsoffensive, um noch mehr Schulen zu erreichen. Mit einem „Zukunftsinvestitionsprogramm Bildung“ wollen gemeinsam mit Ländern und Kommunen bundesweit und hier in Südhessen für mehr Chancengerechtigkeit sorgen.

 

Welche Maßnahmen befürworten Sie auf Bundesebene, um Migration besser zu steuern, und wie wollen Sie sicherstellen, dass diese in Ihrem Wahlkreis sozial verträglich umgesetzt werden?

 

Migration ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen Schutz für Menschen bieten, die vor Krieg und politischer Verfolgung fliehen müssen. Aktuell besteht aber auch ein zusätzlicher Bedarf von etwa 400.000 Arbeitskräften, was bedeutet: Deutschland braucht ausländische Fach- und Arbeitskräfte. Daher brauchen wir zukunftsgerichtete Integration. Dazu gehört, dass Menschen, die in Deutschland, die in Südhessen, Heimat suchen und ihren Beitrag leisten möchten, schnell ein Visum erhalten. Wir möchten langwierige, bürokratische Verfahren zur Anerkennung von Bildungsabschlüssen und Berufsqualifikationen vereinfachen und endlich digitalisieren.

 

Der Mittelstand gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Welche bundespolitischen Maßnahmen planen Sie, um den Mittelstand zu stärken, und wie können Sie Unternehmen in Ihrer Region gezielt unterstützen?

 

Wir brauchen einen Staat, der Planungssicherheit gibt und der zu seinen Entscheidungen steht. Als Grüne möchten wir mit einem Deutschlandfonds investieren, gekoppelt an eine Reform der Schuldenbremse. Im Gegensatz zur CDU legen wir einen Plan vor, wie wir Investitionen schaffen, die sich auszahlen werden – in Infrastruktur, in Digitalisierung und in Forschung. Bürokratie wird entschlackt, etwa durch schnellere Genehmigungen und unkomplizierte Förderanträge. Davon profitiert auch der große Mittelstand in Darmstadt und der Region.

 

Wie wollen Sie bundesweit eine nachhaltige Energiewende vorantreiben, und wie können lokale Initiativen und Projekte in Ihrem Wahlkreis dabei stärker gefördert werden?

 

Beim Klimaschutz reden wir über den Schutz von Menschen, unseres Wohlstands sowie unserer Freiheit und Sicherheit. Klimaschutz und seine effektive und gerechte Gestaltung sind unerlässlich. Darum möchten wir Grüne u. a.  ein Klimageld für kleine und mittlere Einkommen einführen und sorgen damit dafür, dass die Menschen gemeinsam in eine klimaneutrale Zukunft starten können. Wir schaffen noch mehr sozial ausgerichtete Förderprogramme, z.B. für die Sanierung von Häusern. Initiativen wie Bürgerwindparks und Solarprojekte in Darmstadt oder im Landkreis bspw. die Roßdorfer Energie-Gemeinschaft e.V. sollen leichter Unterstützung erhalten – durch schlankere Verfahren und gezielte Förderprogramme. Das stärkt regionale Wertschöpfung und schützt unser Klima.

 

Welche bundespolitischen Prioritäten setzen Sie, um den Ausbau der Infrastruktur in Ihrem Wahlkreis voranzutreiben, und wie können Sie sicherstellen, dass die Interessen Ihrer Region in Berlin Gehör finden?

 

Für bessere Mobilität und digitale Netze erhöhen wir bundesweit Investitionen. Darmstadt und der Landkreis sollen direkt von Finanzmitteln für Nahverkehr, Straßen- und Brückensanierungen sowie Glasfaserausbau profitieren. Durch klar geregelte Mitspracherechte der Kommunen und enge Zusammenarbeit mit lokalen Vertretungen stellen wir sicher, dass regionale Anliegen in Berlin Gewicht haben.

 

Zusammenfassung des Wahlprogramms für die Wahl 2025

 

Wir setzen auf entschlossenen Klimaschutz: die Stromsteuer deutlich senken, ein Wasserstoffnetz errichten und erneuerbare Energien weiter zügig ausbauen. So bleibt Energie bezahlbar, die Natur geschützt und das Ziel der Klimaneutralität in Reichweite. Eine starke Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit vereinen wir über einen Deutschlandfonds, schnellere digitale Verwaltung und gezielte Unterstützung für Mittelstand und Handwerk. Gute Bildung und bezahlbares Wohnen stehen ganz oben auf unserer Agenda: Faire Löhne, verlässliche Renten und moderne Infrastruktur sichern die Zukunft aller Generationen. Frieden in Freiheit: Unsere Sicherheitspolitik verbindet Diplomatie, Krisenprävention und Verteidigung, um Frieden und Wohlstand zu bewahren. Gleichzeitig verteidigen wir Demokratie und Vielfalt, stärken Kultur, Zivilgesellschaft und Zusammenhalt. Gemeinsam gestalten wir ein gerechtes, zukunftsfähiges Land, in dem alle die Chance auf ein gutes Leben haben. Dafür stehen wir, darauf geben wir unser Wort.

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