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FDP Kandidatin Viola Gebek
Mein Name ist Viola Gebek, ich bin 25 Jahre alt und lebe in Darmstadt. Für die Freien Demokraten (FDP) kandidiere ich bei der Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis 185 (Darmstadt), denn Südhessen liegt mir am Herzen. Hier bin ich zu Hause und hier möchte ich mich für die Menschen einsetzen – ob jung oder alt. Ich bin Ortsvorsitzende in Darmstadt Mitte-West, Mitglied im Kreisvorstand der FDP Darmstadt und engagiere mich als stellvertretende Landesvorsitzende bei den Jungen Liberalen Hessen. Aufgewachsen bin ich in Flörsheim a.M. Mein Studium der Wirtschaftspsychologie hat mich nach Darmstadt gezogen, seit meinem Masterabschluss arbeite ich als Marketing Managerin in einem internationalen Unternehmen, welches Produkte für den täglichen Bedarf herstellt. Gemeinsam mit meinem Partner wohne ich in Darmstadt, bin ein großer Tierfreund und in meiner Freizeit mache ich Sport und singe gerne.
Fünf Fragen an Viola Gebek
Wie möchten Sie auf Bundesebene die Bildungslandschaft stärken, und wie können davon auch Schulen und Bildungseinrichtungen in Ihrem Wahlkreis konkret profitieren?
Bildung und Forschung sind die Schlüssel zu persönlichem Aufstieg und einem selbstbestimmten Leben – unabhängig von Herkunft oder Lebenssituation. Die sozialste Politik ist es, Menschen zu befähigen, ihren Lebensunterhalt eigenständig zu bestreiten. Dringend notwendig ist die Reform des Bildungsföderalismus mit bundeseinheitlichen Standards. Das schafft die Grundlage, um Schulen direkt und effizient zu fördern. Mit einem frei einsetzbaren Chancen-Budget können die Schulen vor Ort selbst entscheiden, wo das Geld am besten eingesetzt werden soll.
Welche Maßnahmen befürworten Sie auf Bundesebene, um Migration besser zu steuern, und wie wollen Sie sicherstellen, dass diese in Ihrem Wahlkreis sozial verträglich umgesetzt werden?
Einwanderung für Fachkräfte muss dringend erleichtert werden, denn wir brauchen diese Talente. Gleichzeitig sind viele Kommunen durch den hohen Zuzug in das Asylsystem überlastet, sodass Integration nur schwer gelingt. Es braucht zügige Verfahren und klare Entscheidungen in der Migrationspolitik. Schutzsuchende sollen bei uns Sicherheit finden, aber sie müssen auch schneller Arbeit aufnehmen können, um sich zu integrieren und ihren Lebensunterhalt selbstständig zu sichern. Berufsbegleitende Sprach- und Integrationskurse sind dafür unverzichtbar. Wer ohne Bleiberecht in unsere sozialen Sicherungssysteme einwandern möchte oder unsere Sicherheit gefährdet, soll es schwerer haben.
Der Mittelstand gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Welche bundespolitischen Maßnahmen planen Sie, um den Mittelstand zu stärken, und wie können Sie Unternehmen in Ihrer Region gezielt unterstützen?
Die deutsche Wirtschaft leidet unter hohen Energiekosten, Fachkräftemangel und Bürokratie, besonders der Mittelstand spürt die Belastung. Arbeitsplätze und unser Wohlstand sind zunehmend gefährdet. Jetzt braucht es Mut, bestehende Strukturen zu reformieren und Unternehmen die Freiheit zu geben, eigenständig zu wachsen. Darmstadt bietet mit seinen vielfältigen Unternehmen und Hochschulen enormes Potenzial für Wachstum, Innovationen und Start-ups. Um dies zu fördern, müssen bessere Rahmenbedingungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschaffen werden.
Wie wollen Sie bundesweit eine nachhaltige Energiewende vorantreiben, und wie können lokale Initiativen und Projekte in Ihrem Wahlkreis dabei stärker gefördert werden?
Der Schutz des Klimas bleibt eine der größten Herausforderungen des Jahrhunderts. Doch eine echte nachhaltige Energiewende kann nicht durch weitere Regularien oder Verbote gelingen, sondern nur durch Technologieoffenheit, Innovationen und einen marktwirtschaftlichen Rahmen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist bereits ein starker Forschungsstandort. Wenn jetzt die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, entstehen die idealen Voraussetzungen für Innovationen und Technologien von morgen!
Welche bundespolitischen Prioritäten setzen Sie, um den Ausbau der Infrastruktur in Ihrem Wahlkreis voranzutreiben, und wie können Sie sicherstellen, dass die Interessen Ihrer Region in Berlin Gehör finden?
Die Region Südhessen hat enormes Potenzial – auch dank der Nähe zum Wirtschaftsraum Rhein-Main und dem Flughafen als internationales Drehkreuz. Dafür braucht es jedoch eine leistungsfähige Infrastruktur mit optimalen Anbindungen. Moderne Infrastruktur ist der Schlüssel zu Wachstum und Wohlstand: Brücken, Straßen, Schienen und Flughäfen schaffen echte Mehrwerte. Unser Ziel ist es, Planungszeiten für Infrastrukturprojekte, auch im digitalen Bereich, zu halbieren. Wichtig ist mir der direkte Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, Unternehmen und Organisationen, damit lokale Interessen in Berlin Gehör finden.
Zusammenfassung des Wahlprogramms für die Wahl 2025
Ein zentrales Anliegen von mir ist Chancengerechtigkeit: Aufstiegschancen dürfen nicht länger vom Elternhaus abhängen, sondern allein von individueller Leistung und Motivation. Der Vorwurf, junge Menschen seien weniger leistungsbereit, ist ein Fehlschluss – auch sie wollen sich etwas aufbauen, stoßen aber oft auf Hindernisse. Ich setze mich dafür ein, dass es leichter wird, Eigentum zu erwerben und eigenständig fürs Alter vorzusorgen. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass auch Ängste vor Altersarmut real sind. Statt bei der Rente Generationen gegeneinander auszuspielen, ist es essenziell, das Rentensystem von Grund auf neu zu denken und auch mal einen Blick in unsere Nachbarländer zu wagen. Länder wie Schweden zeigen mit ihrer Aktienrente, wie Stabilität und Generationengerechtigkeit erreicht werden können.
Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands muss dringend neu entfacht werden. Unser Land verfügt nach wie vor über enormes Potenzial, doch Bürokratie, ein komplexes Steuersystem und hohe Energiepreise bremsen unsere Wettbewerbsfähigkeit aus. Jetzt bedarf es mutiger Reformen, um Wachstum und bessere Rahmenbedingungen schaffen. Das Ziel muss sein, Deutschland wieder an die Spitze zu bringen, und das gelingt nur mit einer starken Wirtschaft – hier in Südhessen und darüber hinaus.