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Freie Wähler Kandidatin Stella Streit
Ich bin Stella Streit, 27 Jahre alt und lebe in Frankfurt. Geboren wurde ich in Bitburg. Ich habe Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre studiert und verfüge über das erste juristische Staatsexamen, einen LL.B. sowie einen M.A. Beruflich bin ich als Rechtsreferendarin tätig. In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Politik, spiele Squash und koche leidenschaftlich gerne.
Fünf Fragen an Stelle Streit
Wie möchten Sie auf Bundesebene die Bildungslandschaft stärken, und wie können davon auch Schulen und Bildungseinrichtungen in Ihrem Wahlkreis konkret profitieren?
Auf Bundesebene setze ich mich für kostenlose Kitas, die Förderung digitaler Geräte für einkommensschwache Familien und ein einheitliches Bundesabitur ein. Davon profieren zum einen Schulen und Bildungseinrichtungen vor Ort aber auch Kinder, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund, die Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung erhalten. Ich möchte auch die Lehrerfortbildung intensivieren, um sicherzustellen, dass Lehrkräfte auf dem neuesten Stand der pädagogischen Forschung und Technik sind. Zudem setze ich auf die Stärkung der dualen Ausbildung und praxisnaher Studiengänge, was die Berufschancen der Schüler erhöht und den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert.
Welche Maßnahmen befürworten Sie auf Bundesebene, um Migration besser zu steuern, und wie wollen Sie sicherstellen, dass diese in Ihrem Wahlkreis sozial verträglich umgesetzt werden?
Um sicherzustellen, dass Migration geordnet und kontrolliert abläuft, befürworte ich Asylverfahren direkt an den Grenzen und deren verstärkte Sicherung. Vor Ort möchte ich besondere Förderungen für Migrantenkinder anbieten und die Integration durch verpflichtende Deutschkurse fördern. Lokale Integrationsprojekte wie Patenschaftsprogramme, Sprachkurse und berufliche Qualifizierungsmaßnahmen können Migranten ermöglichen, sich in die Gesellschaft zu integrieren und einen Beitrag zu leisten.
Der Mittelstand gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Welche bundespolitischen Maßnahmen planen Sie, um den Mittelstand zu stärken, und wie können Sie Unternehmen in Ihrer Region gezielt unterstützen?
Wir planen, den Mittelstand durch eine Senkung der Unternehmenssteuer auf 25 Prozent, niedrigere Energiepreise und den Abbau bürokratischer Hürden zu stärken. Unternehmen in Darmstadt und der Region können durch die Abschaffung der Erbschaftssteuer beim Unternehmensübergang und gezielte Entlastungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) gezielt unterstützt werden. Ich setze mich auch für den Ausbau der digitalen Infrastruktur ein, um Unternehmen den Zugang zu modernen Technologien zu erleichtern.
Wie wollen Sie bundesweit eine nachhaltige Energiewende vorantreiben, und wie können lokale Initiativen und Projekte in Ihrem Wahlkreis dabei stärker gefördert werden?
Ich setze mich bundesweit für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Förderung verschiedener energieeffizienter Heizungssysteme ein. Durch entsprechende Anreize und Unterstützung bei der Reduzierung der allgemeinen Emissionen profitieren auch lokale Initiativen und Projekte. Förderprogramme für den Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen erhöhen dabei die Nutzung erneuerbarer Energien. Forschung und Entwicklung im Bereich der Umwelttechnologien sollte gezielt gefördert werden, um innovative Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels zu finden.
Welche bundespolitischen Prioritäten setzen Sie, um den Ausbau der Infrastruktur in Ihrem Wahlkreis voranzutreiben, und wie können Sie sicherstellen, dass die Interessen Ihrer Region in Berlin Gehör finden?
Ich stehe für eine ausgewogene Verkehrspolitik, die sowohl den motorisierten Individualverkehr als auch den öffentlichen Personennahverkehr berücksichtigt. Ich möchte den Ausbau des Schienenverkehrs und die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken fördern. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen Zugang zu einer effizienten, umweltfreundlichen und bezahlbaren Mobilität haben. Darüber hinaus sollen durch den Ausbau der digitalen Infrastruktur alle Regionen Zugang zu schnellem Internet haben. Dies hilft Insbesondere in ländlichen Gebieten, die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern.
Zusammenfassung des Wahlprogramms für die Wahl 2025
Um das Bildungssystem zu verbessern, braucht es Chancengleichheit, Digitalisierung und praxisorientierte Ausbildung. Bezahlbarer Wohnraum kann durch mehr Fördermittel für sozialen Wohnungsbau, Mietkaufmodelle und zweckgebundene Bürgeranleihen geschaffen werden. Deutschland muss stärker in Infrastruktur investieren, etwa durch schnelleren Glasfaserausbau bis 2029. Die Bahn muss zuverlässiger werden, und das Deutschlandticket sollte über 2025 hinaus erhalten bleiben, mit angemessener Finanzierung für die Verkehrsverbünde. Eine Kultur der Leistung ist nötig: Das Bürgergeld muss reformiert, das Lohnabstandsgebot gestärkt und die Unternehmenssteuer gesenkt werden. Freie Wähler fordern 2.000 € steuerfrei pro Monat. Zudem braucht Deutschland eine bessere Steuerung der Migration, mehr Anreize für Fachkräfteeinwanderung und Rückführungen bei fehlender Aufenthaltsberechtigung.