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Über 120 Besucher informieren sich über moderne Heiztechnik und Solarenergie
Am 15. November hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt erstmals am bundesweiten „Tag des offenen Heizungskellers“ teilgenommen, den Greenpeace und LocalZero initiiert hatten. Unter dem Motto „Strom und Wärme zusammenbringen“ folgten mehr als 120 Bürgerinnen und Bürger der Einladung. Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung sowie die Nachbarschaftsinitiativen heinersolarberatung, heinerenergie und heiner*heizungsoptimierung informierten in Kurzvorträgen und an Infoständen über zukunftsfähige Wärmeversorgung und Solarenergie.
Wärmepumpenlösungen in Darmstädter Heizungskellern im praktischen Einsatz
Am Nachmittag öffneten neun Privathaushalte im gesamten Stadtgebiet ihre Heizungskeller für Interessierte. Über 100 Besucherinnen und Besucher konnten dabei unterschiedliche Wärmepumpenlösungen direkt vor Ort kennenlernen – von Luft Wasser Wärmepumpen und einer Grundwasserwärmepumpe über Brauchwasserwärmepumpen zur Trinkwarmwasserbereitung und Splitklimaanlagen bis hin zu einer gemeinschaftlichen Wärmelösung für zehn Reihenhäuser.
Der geplante Termin beim BUND zur Besichtigung einer Geothermiewärmepumpe musste kurzfristig auf den 6. Dezember um 14 Uhr verschoben werden. Anmeldungen hierzu sind direkt beim BUND Darmstadt möglich.
Klimaschutzdezernent Michael Kolmer betont die Bedeutung des Formats: „Die Kombination aus zentraler Informationsveranstaltung und dem anschließenden Besuch realer Anlagen hat sich als äußerst wirkungsvoll erwiesen. So wird die Energiewende für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer konkret erlebbar. Mein Dank gilt insbesondere den ehrenamtlichen Initiativen und den Privatpersonen, die sich bereit erklärt haben, ihre Heizungskeller für die Nachbarschaft zu öffnen. Das ist ein bürgerschaftliches Engagement, das zeigt, wie praxisnah und motivierend direkte Einblicke in moderne Heiztechnik sein können.“
Positive Rückmeldungen aus der Nachbarschaft
Auch aus den teilnehmenden Haushalten kamen positive Rückmeldungen. Heizungskellerbesitzer Christoph Schaaf aus Arheilgen berichtet: „Viele Gäste waren überrascht, wie leise und effizient unsere Wärmepumpe arbeitet. Es hat Freude gemacht zu zeigen, dass die Technik längst alltagstauglich ist.“
Die Aktion machte deutlich, dass das Interesse an konkreten Praxisbeispielen für den Umstieg auf klimafreundliche Heizungslösungen in Darmstadt groß ist und Informationen besonders dann nachgefragt werden, wenn sie direkt mit Erfahrungen aus der Nachbarschaft verbunden sind.
Weitere Informationen, Vortragsfolien und Beratungsangebote
Die Vortragsfolien des Tages werden zeitnah auf der städtischen Klimaschutzseite unter
www.darmstadt.de/klimaschutz zum Nachlesen zur Verfügung gestellt. Unter dem gleichen Link oder direkt auf www.darmstadt.de/beratungsangebote
finden sich zudem Aufzeichnungen und weiterführende Informationen zu Wärmepumpen im Altbau.
Wer als Einstieg eine kostenfreie, ehrenamtliche Beratung zu den Themen Solar und Heizung wünscht, kann sich an die Nachbarschaftsinitiativen heinersolarberatung, heinerheizungsoptimierung und heiner*energie wenden.
Fragen beantwortet das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung per E Mail an klimaschutz@darmstadt.de
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Weitere Informationen bieten auch die Seiten der heinersolarberatung und heinerheizungsoptimierung:
www.heinersolarberatung.de
www.heinerheizung.de
(DARMSTADT – RED/PSD/dk)