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Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischen Autorinnen und neuen Formaten
Das Literaturhaus Darmstadt der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sein Frühjahrsprogramm 2026 vorgestellt. Der inhaltliche Schwerpunkt steht unter dem Titel „Bewegte Frauen“ und rückt Autorinnen der Gegenwartsliteratur, neue Vermittlungsformate sowie literarische Jubiläen in den Mittelpunkt.
Das vollständige Programm ist online auf der Website des Literaturhauses einsehbar. Das gedruckte Programmheft liegt ab sofort an zahlreichen öffentlichen Stellen in Darmstadt aus. Eintrittskarten im Vorverkauf sind über ztix.de erhältlich, Restkarten an der Abendkasse.
Oberbürgermeister und Kulturdezernent Hanno Benz betont: Das Ziel bleibe, auch in finanziell herausfordernden Zeiten möglichst viele Menschen mit den städtischen Kulturangeboten zu erreichen. Dem Team des Literaturhauses wünscht er für das neue Programm viel Erfolg und dem Publikum anregende literarische Begegnungen.
Lesungen mit Autorinnen der Gegenwart
Den Auftakt des Programms bildet am 13. März um 19 Uhr eine Lesung mit Judith Hermann. Die Autorin zählt zu den prägenden Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und liest aus ihrem aktuellen Werk. Die Moderation übernimmt Sandra Kegel, Feuilletonleiterin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Am 17. März um 19 Uhr stellt Daniela Dröscher ihren Roman „Junge Frau mit Katze“ vor. Die Trägerin des Anna-Seghers-Preises knüpft darin thematisch an ihren viel beachteten Roman „Lügen über meine Mutter“ an.
Eine besondere Veranstaltung findet am 24. März ab 18:30 Uhr im Haus der Geschichte statt: Susanne Röckel liest aus ihrem neuen Roman, der im Darmstadt des Jahres 1968 angesiedelt ist und individuelle Lebensgeschichten mit politischen Umbrüchen verbindet. Bereits ab 18 Uhr können im Lesesaal Prozessakten des Hessischen Staatsarchivs eingesehen werden.
Am 21. April um 19 Uhr ist Lena Gorelik mit ihrem Buch „Alle meine Mütter“ zu Gast. Darin thematisiert sie familiäre Beziehungen, Migrationserfahrungen und Identitätsfragen. Den Abschluss der Lesungsreihe bildet am 29. April um 19 Uhr Dorothee Elmiger, die 2025 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde.
Diskussionen, Jubiläen und Vermittlung
Am 5. Mai um 19 Uhr folgt das Feministische Quartett, das ausgewählte Titel feministischer Literatur diskutiert.
Darüber hinaus baut das Literaturhaus sein Vermittlungsangebot weiter aus. Am 24. Februar um 19 Uhr stellt die Darmstädter Jury „Buch des Monats“ vier Romane des Jahres 2025 vor und ordnet diese kritisch ein.
Auch literarische Jubiläen sind Teil des Programms: Am 31. März um 19 Uhr widmet sich eine Veranstaltung dem Werk von Kurt Drawert anlässlich seines 70. Geburtstags. Am 18. Mai um 19 Uhr erinnert das Literaturhaus an Ingeborg Bachmann, die im Sommer 2026 hundert Jahre alt geworden wäre.
Fortgeführt werden außerdem die Abende der Textwerkstatt sowie zwei Veranstaltungen des Formats „Huch, ein Buch“, das Schulklassen einen niedrigschwelligen Zugang zur Literatur ermöglicht.
(DARMSTADT – RED/PSD/dk)