Kulturbüro lädt am 21. März zur Entdeckung der Ortsgeschichte ein
Das Kulturbüro der Riedstadt bietet gemeinsam mit dem Förderverein für Heimat und Geschichte Crumstadt im Ried am Samstag, 21. März 2026, eine Führung durch das Heimatmuseum Crumstadt an. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und steht unter dem Titel „Das historische Crumstadt“.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an kultur@riedstadt.de gebeten. Statt eines Eintritts wird um eine Spende für das Museum gebeten. Der Förderverein bietet außerdem Kaffee und Kuchen an.
Ein Museum mit 60 Jahren Geschichte
Das Heimatmuseum Crumstadt besteht im Jahr 2026 seit 60 Jahren und wird bis heute mit großem ehrenamtlichem Engagement vom Förderverein betreut. Die Dauerausstellung dokumentiert die Entwicklung des Ortes und zeigt zahlreiche Exponate aus verschiedenen historischen Epochen.
Die Ausstellung reicht von Funden aus der Jungsteinzeit über Zeugnisse der Frühgeschichte bis hin zur neueren Ortsgeschichte.
Die „Frau vom Sand“ als besonderes Exponat
Zu den bekanntesten Ausstellungsstücken gehört die sogenannte „Frau vom Sand“. Dabei handelt es sich um das gut erhaltene Skelett einer jungen Frau aus der mittleren Bronzezeit, das auf etwa 1500 vor Christus datiert wird. Auch ihre Schmuckstücke sind erhalten geblieben.
Weitere besondere Exponate sind eine restaurierte und voll funktionsfähige Kirchturmuhr, ein Wachposten der französischen Besatzungsmacht nach dem Ersten Weltkrieg sowie ein historisches Klassenzimmer.
Ein weiterer Schwerpunkt sind sogenannte Hausblätter, in denen die Geschichte vieler historischer Gebäude in Crumstadt dokumentiert ist.
Museum im Ortszentrum von Crumstadt
Das Heimatmuseum befindet sich im ersten Stock der ehemaligen Grundschule im Ortszentrum von Crumstadt, direkt hinter dem alten Rathaus in der Poppenheimer Straße 1. Der Zugang ist über das alte Rathaus auch barrierefrei möglich.
(RIEDSTADT – RED/PSR)
Beitragsbild: Bildunterschrift:
Im Heimatmuseum Crumstadt ist auch ein altes Klassenzimmer zu sehen. Foto: Stadt Riedstadt
