Klötzner setzt auf direkten Austausch mit Schulen
Seit seinem Amtsantritt besucht Schuldezernent Holger Klötzner regelmäßig Schulen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Initiative „Schuldezernent vor Ort“ läuft inzwischen im fünften Jahr und soll den direkten Dialog zwischen Stadtverwaltung, Schulleitungen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern stärken.
Gespräche mit Schulen und Schülervertretungen
Bei seinen Besuchen informiert sich Klötzner über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und erfolgreiche Projekte an den Schulen. Besonders wichtig sei dabei die Einbindung der Schülerinnen- und Schülervertretungen.
„Wir möchten die Perspektive der Schülerinnen und Schüler besonders ernst nehmen“, erklärt der Schuldezernent. Sie erlebten den Schulalltag unmittelbar und hätten oft konkrete Vorstellungen, wie Lernen und Zusammenleben an ihrer Schule verbessert werden könnten.
Über 100 Termine an Darmstädter Schulen
Die Besuche umfassen Gespräche mit Schulleitungen, Rundgänge durch die Schulgebäude sowie schulformspezifische Programmpunkte. Dazu gehören etwa Vorleseaktionen an Grundschulen oder Diskussionsrunden mit älteren Schülerinnen und Schülern zu Themen wie Demokratie, Europa oder berufliche Perspektiven.
Insgesamt haben bereits mehr als 100 Termine im Rahmen von „Schuldezernent vor Ort“ stattgefunden. Weitere Besuche sind auch für dieses Jahr geplant.
Neues Programm „Bildungsdezernent für einen Tag“
Um den Austausch weiter zu vertiefen, startet Klötzner in diesem Jahr zusätzlich das Programm „Bildungsdezernentin/Bildungsdezernent für einen Tag“. Dabei soll einmal jährlich ein Rollentausch zwischen dem Dezernenten und einer Schul- oder Betreuungsleitung stattfinden, um den jeweiligen Arbeitsalltag besser kennenzulernen.
Auch Schulen bewerten die Initiative positiv. So bezeichnete Schulleiterin Corinna Orth-Mohr den Besuch Klötzners als besonderes Ereignis, das neue Perspektiven eröffnet und zur weiteren Zusammenarbeit motiviert habe.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
