Reihe im Haus Raiss beleuchtet lokale Geschichte auf besondere Weise
In der Seniorentagesstätte Haus Raiss in Groß-Gerau wird die Veranstaltungsreihe „Stadtgeschichten – einst und jetzt“ fortgesetzt. Am Mittwoch, 8. April 2026, stehen historische Themen rund um lokale Traditionen und Entwicklungen im Mittelpunkt.
Ostara-Fest von 1912 im Fokus
Unter dem Motto „Kommunale Geschichte mal anders“ berichten Lebrecht Viebahn senior und Herta Merz über die Geschichte der Stadt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem heidnischen Frühlingsfest Ostara, das im Jahr 1912 von der Privilegierten Schützengesellschaft Groß-Gerau veranstaltet wurde.
Initiiert wurde das Fest damals von Wilhelm Hermann Diehl, einem bekannten Heimatforscher und späteren Ehrenbürger der Stadt. Diehl gilt zudem als Begründer des heutigen Stadtmuseums.
Entwicklung der Jagdwaffen
Ergänzend spricht Rolf Meyer, ehemaliger Förster aus Büttelborn, über die Entwicklung der Jagdwaffen. Dabei geht es um den Wandel von Pfeil und Bogen sowie Speer hin zu frühen Feuerwaffen.
Kostenfreie Teilnahme ohne Anmeldung
Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und endet gegen 11 Uhr im Haus Raiss (Frankfurter Straße 46). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Mit der Reihe „Stadtgeschichten – einst und jetzt“ bietet die städtische Seniorenarbeit regelmäßig Einblicke in die lokale Geschichte und lädt zum Austausch ein.
(GROSS-GERAU – RED/PSGG)
