Wanderreise führt zu Maaren, Burg Eltz und einer Ziegenkäserei
Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten 35 Mitglieder und Freunde des Odenwaldklubs Groß-Gerau bei einer Wanderreise in die Eifel. Auf dem Programm standen Wanderungen durch die einzigartige Vulkanlandschaft, Besichtigungen historischer Sehenswürdigkeiten und regionale Spezialitäten.
Nach der Anreise erreichte die Gruppe ihr Hotel in der Eifel und unternahm zunächst einen Ausflug nach Daun. Dort erhielten die Wanderfreunde im Vulkanmuseum spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Eifelvulkane und der berühmten Maare, die in den folgenden Tagen mehrfach Ziel der Wanderungen waren.
Aussicht auf die Eifel-Maare
Ein Höhepunkt war die Wanderung zum Dronketurm auf dem Mäuseberg. Von dort bot sich ein beeindruckender Blick auf das Gemündener Maar sowie das Weinfelder Maar mit seiner idyllisch gelegenen Kapelle.
Anschließend führte die Tour rund um das Schalkenmehrener Maar. Während ein Teil der Gruppe den Rückweg zur Unterkunft mit dem Bus antrat, setzte der andere Teil die Wanderung zu Fuß fort.
Ulmener Maar und Vulkanhof
Zu den weiteren Stationen gehörten die Burgruine Ulmen sowie der neue Ulmener Maar-Stollen, der das Maar Jungferweiher mit dem Ulmener Maar verbindet.
Nach einer Besichtigung der Matthiaskirche in Ulmen stand ein Besuch im Vulkanhof auf dem Programm. Dort erfuhren die Teilnehmer bei einer Führung Wissenswertes über die Herstellung von Ziegenkäse und die Arbeit des Betriebs.
Achtsamkeitspfad und Burgensteig
Ein besonderes Naturerlebnis bot der Achtsamkeitspfad Kleine Kyll bei Manderscheid. An zahlreichen Stationen konnten die Wanderer die Landschaft mit allen Sinnen erleben.
Auch die anspruchsvolle Wolfschlucht wurde erfolgreich bewältigt. Besonders sportliche Teilnehmer nahmen zusätzlich den Burgensteig unter die Füße und meisterten die anspruchsvolle Strecke.
Gesellige Abende im Hotel
Neben den Wanderungen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Musik- und Tanzabende, eine Weinprobe, eine Nachtwanderung sowie ein Quizabend sorgten für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Den Abschluss der Reise bildete eine Eisbombe mit Wunderkerzen, die für einen stimmungsvollen Ausklang sorgte.
Burg Eltz als Höhepunkt der Heimreise
Auf der Rückfahrt wartete mit der Burg Eltz ein weiteres Highlight. Die mitten im Wald gelegene Burg wurde im Rahmen einer Führung erkundet und bildete den krönenden Abschluss der Wanderreise.
Reinhard Roth dankte den Organisatorinnen Beate Bolbach und Else Schuster für die Planung und Durchführung der gelungenen Fahrt. Insgesamt legten die Teilnehmer während der Reise mehr als 40 Kilometer zu Fuß zurück.
GROSS-GERAU – RED/OWK)
