Jugend forscht 2026: Junge Talente begeistern bei Merck
Darmstadt wird jedes Jahr zur Bühne für junge Forschungstalente: Beim hessischen Landeswettbewerb von Jugend forscht treffen sich regelmäßig die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des Bundeslandes bei Merck. Rund 75 Teilnehmende präsentierten 2026 ihre Projekte in sieben Fachgebieten – von Mathematik und Informatik über Technik bis hin zu Arbeitswelt, Biologie und Umwelt.
Der Wettbewerb ist die höchste Stufe auf Landesebene: Wer hier antritt, hat sich zuvor bei einem der hessischen Regionalwettbewerbe durchgesetzt. Entsprechend hoch ist das Niveau – und entsprechend groß die Bandbreite an Themen.
Schon beim Rundgang durch die Ausstellung wurde deutlich, wie vielfältig die Ideen waren: von Robotik und autonomer Mobilität über Anwendungen künstlicher Intelligenz bis hin zu Projekten rund um Klimaschutz und nachhaltige Energie.
„Für mich ist es jedes Jahr ein Wow-Moment“, sagt Maxi Nieber, Patenbeauftragte bei Merck. „Ich bin immer wieder beeindruckt, was die Jugendlichen hier für Ideen mitbringen – von Robotern bis hin zu komplexen technischen Lösungen. Diese Bandbreite ist außergewöhnlich.“
Wissenschaft kennt kein Alter
Dass der Wettbewerb ausgerechnet in Darmstadt stattfindet, ist kein Zufall. Die Stadt gilt als einer der wichtigsten Wissenschaftsstandorte Deutschlands – mit der TU Darmstadt, der Hochschule Darmstadt, Forschungseinrichtungen wie der ESA oder der GSI und nicht zuletzt mit Merck als global agierendem Wissenschafts- und Technologieunternehmen.
„Hier forschen Menschen auf Weltniveau – und jetzt kommen 75 junge Menschen dazu“, sagt Nieber. „Das zeigt: Forschergeist kennt kein Mindestalter.“
Für Merck ist das Engagement bei Jugend forscht mehr als ein Sponsoring. Seit über 40 Jahren begleitet das Unternehmen den Wettbewerb als Partner und hat den Landeswettbewerb 2026 zum 30. Mal ausgetragen.
„Wir unterstützen Jugend forscht aus tiefster Überzeugung“, sagt Maxi Nieber. „Die jungen Menschen hier möchten die Welt voranbringen. Aus Neugier entsteht Innovation – und genau das ist auch Teil unserer Unternehmens-DNA.“
Kreativität trifft auf Forschung
Ein Blick auf die Projekte zeigt, wie stark sich Themen und Methoden weiterentwickelt haben. Künstliche Intelligenz spielt eine immer größere Rolle – allerdings nicht mehr als Selbstzweck.
„Vor einigen Jahren war KI selbst noch das Forschungsthema“, erklärt Wettbewerbsleiter Oliver Karplak. „Heute nutzen die Jugendlichen sie ganz selbstverständlich als Werkzeug und konzentrieren sich wieder stärker auf ihre eigenen Fragestellungen.“
Daneben sind insbesondere Nachhaltigkeit, Energiefragen und naturwissenschaftliche Grundlagenforschung stark vertreten. Auch ungewöhnliche Ideen und interdisziplinäre Ansätze prägen den Wettbewerb.
Diese Kreativität überrascht selbst erfahrene Beobachter immer wieder.
„Jugendliche gehen oft ganz andere Wege als etablierte Forschung“, so Karplak. „Sie haben noch nicht diesen festen Rahmen – und genau dadurch entstehen manchmal Ansätze, auf die vorher niemand gekommen ist.“
Lernen über das Experiment hinaus
Für die Teilnehmenden ist Jugend forscht weit mehr als ein Wettbewerb. Es ist häufig die erste intensive Begegnung mit echter wissenschaftlicher Arbeit – inklusive aller Herausforderungen.
„Ein Forschungsprojekt bedeutet nicht nur Wissen, sondern auch Ausdauer“, sagt Karplak. „Man muss dranbleiben, Rückschläge aushalten und weiterarbeiten – das prägt die Jugendlichen sehr.“
Auch Maxi Nieber betont diesen Aspekt:
„Die Jugendlichen lernen, Fragen zu stellen, Dinge zu hinterfragen und kreativ zu denken. Und sie erleben, dass Scheitern nicht das Ende ist – sondern oft der Anfang.“
Austausch als Schlüssel
Neben den Projekten spielt auch der persönliche Austausch eine zentrale Rolle. Während der Wettbewerbstage kommen junge Forschende, Jury, Unternehmen und Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch.
„Austausch ist vielleicht das Wertvollste hier“, sagt Nieber. „Die Jugendlichen treffen Gleichgesinnte, knüpfen Kontakte und können ihre Ideen präsentieren – auf Augenhöhe mit Expertinnen und Experten.“
Dabei entstehen nicht selten neue Kooperationen. Oliver Karplak erinnert sich an ein Beispiel aus einem früheren Wettbewerb: Zwei Teilnehmende arbeiteten unabhängig voneinander an 3D-Scan- und 3D-Druck-Technologien – und entwickelten gemeinsam eine neue Idee.
„Solche Begegnungen sind etwas ganz Besonderes“, sagt er.
Impulse für die Region
Der Landeswettbewerb wirkt dabei weit über die Veranstaltung hinaus. Er zeigt, welches Potenzial in der Region steckt – und kann entscheidend für Bildungs- und Berufswege sein.
„Hier erleben die Jugendlichen Forschung ganz konkret“, sagt Nieber. „Das kann Einfluss auf die Studienwahl oder den späteren Berufsweg haben.“
Gleichzeitig profitieren auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen vom direkten Kontakt mit den Talenten von morgen.
Blick in die Zukunft
Der Blick auf die jungen Forschenden stimmt beide Gesprächspartner optimistisch. Die Themen, mit denen sich die Teilnehmenden beschäftigen, sind hochaktuell – von Klimaschutz bis zur Digitalisierung.
„Diese Generation stellt Fragen, die wir uns vielleicht noch gar nicht stellen“, sagt Nieber. „Und sie wird Antworten auf Herausforderungen finden, die uns heute beschäftigen.“
Auch Karplak beobachtet eine große Leidenschaft bei den Teilnehmenden:
„Man merkt, dass sie für ihre Themen brennen. Sie wollen verstehen, sie wollen gestalten – und vielleicht auch ein Stück weit die Welt verändern.“
Mut zur eigenen Idee
Die Botschaft der Beteiligten ist klar: Wissenschaft beginnt nicht im Labor, sondern mit einer Frage.
„Seid mutig, seid kreativ und traut euch, einfach loszulegen“, sagt Nieber. „Man braucht kein perfektes Setup – nur Neugier und die Bereitschaft, dranzubleiben.“
Karplak ergänzt:
„Bei Jugend forscht kann man an seinen eigenen Interessen arbeiten. Man muss kein fertiger Wissenschaftler sein – man muss einfach anfangen.“
(RED)
Beitragsbild: Lichtbildatelier Eva Speith, Darmstadt
Lebenswertes Darmstadt
powered by MerckVereine sind das Herzstück einer Gemeinschaft. Sie fördern soziale Integration und bringen Menschen zusammen. Sie bereichern das lokale Leben durch kulturelle und sportliche Aktivitäten, bieten Bildungsangebote und engagieren sich in sozialen Projekten. Kurzum: Sie machen eine Stadt wie Darmstadt lebenswert.
Doch das kostet Geld. Mitgliedsbeiträge reichen da nicht immer aus. In dieser Reihe stellen wir ausgewählte Darmstädter Vereine vor, die durch die Unterstützung von Merck gefördert werden – sei es im Sport, in der Kultur, im Gemeinwohl oder in der naturwissenschaftlichen Bildung.
Jeder dieser Vereine hat eine einzigartige Geschichte und trägt auf seine Weise zur Stärkung der Gemeinschaft bei. Wir haben bei den Verantwortlichen nachgefragt, was ihren Verein ausmacht und wie die Partnerschaft mit Merck nicht nur finanzielle Unterstützung bietet, sondern auch Wachstum und Entwicklung schafft.
Erfahren Sie mehr darüber, wie vielfältig die Darmstädter Vereinslandschaft ist und wie Merck und seine Partner gemeinsam mehr schaffen – für eine lebenswerte Region.
