Kampagne #keinKompliment setzt Zeichen gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum
Die Stadt Griesheim beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag gegen Catcalling am 12. Juni und setzt mit der Kampagne #keinKompliment ein Zeichen gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum.
Die Aktion macht darauf aufmerksam, dass vermeintlich freundliche oder schmeichelnde Bemerkungen nicht als Kompliment wahrgenommen werden, wenn sie persönliche Grenzen überschreiten, respektlos sind oder als übergriffig empfunden werden.
Sensibilisierung und Unterstützung im Fokus
Initiiert wurde die Kampagne von Natalia Herold, der Frauenbeauftragten der Stadt Griesheim. Ziel ist es, insbesondere junge Frauen für das Thema zu sensibilisieren, sie zu stärken und gleichzeitig bestehende Unterstützungsangebote sichtbar zu machen.
Mit der Aktion soll das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass Catcalling und andere Formen verbaler Belästigung für Betroffene belastend sein können und nicht als harmlos betrachtet werden sollten.
Unterstützung aus Stadtverwaltung und Schulsozialarbeit
Unterstützt wird die Kampagne von Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl sowie von Björn Hahn, der stellvertretend für die Schulsozialarbeit der Gerhart-Hauptmann-Schule an der Aktion mitwirkt.
Die Stadt Griesheim unterstreicht mit ihrer Beteiligung ihr Engagement für ein respektvolles Miteinander und für die Stärkung von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum.
Klare Botschaft gegen Grenzüberschreitungen
Mit dem Hashtag #keinKompliment soll deutlich gemacht werden, dass Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme die Grundlage eines sicheren und wertschätzenden Zusammenlebens sind. Die Kampagne setzt sich dafür ein, Grenzüberschreitungen sichtbar zu machen und Betroffene zu ermutigen, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen.
(GRIESHEIM – RED/PSG)
