Zwei städtische Mitarbeiter verletzt – Stadt prüft Wiedereröffnung und verstärkt Sicherheitsmaßnahmen
Nach einem tätlichen Angriff auf zwei Beschäftigte bleibt das Freibad Griesheim bis auf Weiteres geschlossen. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag (28. Juni) zwischen 17 und 18 Uhr. Zwei städtische Mitarbeiter wurden dabei verletzt. Wann das Freibad den Betrieb wieder aufnehmen kann, ist derzeit noch unklar.
Nach Angaben der Stadt Griesheim wurden die beiden Bediensteten bei dem Angriff verletzt. Zum Gesundheitszustand der Mitarbeiter sowie zur voraussichtlichen Dauer ihrer Arbeitsunfähigkeit liegen derzeit noch keine Informationen vor. Da zunächst ausreichend Personal für die Badeaufsicht sichergestellt werden muss, kann die Stadt derzeit keinen Termin für eine Wiedereröffnung nennen.
Polizei beruhigte die Situation
Die Situation konnte nach dem Vorfall durch Mitarbeitende des Freibads, den Sicherheitsdienst und die alarmierte Polizei unter Kontrolle gebracht werden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren rund 15 Männer im Alter von Mitte bis Ende 20 an dem Angriff beteiligt. Zwei Personen wurden von der Polizei abgeführt, weitere Beteiligte erhielten einen Platzverweis und mussten das Freibad verlassen.
Das Freibad wurde trotz des Vorfalls regulär um 20 Uhr geschlossen.
Stadt will Sicherheitsmaßnahmen weiter ausbauen
Nach Angaben der Stadt war bereits vor dem Vorfall ein Sicherheitsdienst im Freibad im Einsatz, dessen Personalstärke zuvor erhöht worden war. Als Reaktion auf die Ereignisse soll der Sicherheitsdienst nun nochmals verstärkt werden.
Parallel sucht die Stadt intensiv zusätzliches Personal und passt die Dienstpläne an, um den Badebetrieb möglichst schnell wieder aufnehmen zu können. Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Besetzung der Badeaufsicht.
Die Stadt Griesheim zeigte sich angesichts des Angriffs fassungslos und prüft derzeit weitere Maßnahmen, um die Sicherheit im Freibad zu erhöhen.
(GRIESHEIM – RED/PSD)
