Kreuzung erhält ab 6. August neue Lichtsignalanlage – Baustellenampel regelt Verkehr während der zweiwöchigen Arbeiten
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt erneuert ab Donnerstag, 6. August, die Ampelanlage an der Kreuzung Kasinostraße/Bismarckstraße. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund zwei Wochen dauern. Während der Bauzeit übernimmt eine mobile Baustellenampel die Verkehrssteuerung.
Die bisherige Lichtsignalanlage ist 34 Jahre alt und hat nach Angaben der Stadt das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht. Mit der Erneuerung soll die Betriebssicherheit langfristig gewährleistet werden.
„In den vergangenen Monaten haben wir bereits mehrere Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Mit der Erneuerung der Anlage an der Kreuzung Kasino-/Bismarckstraße setzen wir diesen Weg konsequent fort. Gerade an stark frequentierten Knotenpunkten sind eine zuverlässige Verkehrssteuerung und hohe Ausfallsicherheit von besonderer Bedeutung“, erklärt Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey.
In der Nacht vom 6. auf den 7. August werden zunächst mobile Signalmasten mit Betonfundamenten aufgebaut und über oberirdische Kabel miteinander verbunden. Anschließend beginnt ab Montag, 10. August, der Rückbau der alten Ampelanlage. Dabei werden die bisherigen Signalgeber und Kabel entfernt und neue Leitungen in die vorhandenen Leerrohre eingezogen.
Danach installiert die Stadt moderne Signalgeber und ein neues Steuergerät. Gleichzeitig wird die Barrierefreiheit verbessert: Alle Fußgängerüberwege erhalten akustische Signale für blinde und sehbehinderte Menschen sowie neue Anforderungstaster mit taktilen Elementen.
„Mit der neuen Anlage investieren wir in eine sichere, leistungsfähige und barrierefreie Verkehrsinfrastruktur. Die Modernisierung verbessert die Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und schafft die technische Grundlage für einen zuverlässigen Betrieb in den kommenden Jahrzehnten“, so Wandrey.
Die Kosten für die Modernisierung der Ampelanlage belaufen sich auf rund 100.000 Euro.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
