Kreis und Wildtierauffangstation informieren am 24. September über igelfreundliche Gärten und den Umgang mit verletzten Tieren
Wie können Gartenbesitzer Igel unterstützen und was ist zu tun, wenn ein geschwächtes oder verletztes Tier gefunden wird? Um diese und weitere Fragen geht es bei einem Infoabend zum Igelschutz am Donnerstag, 24. September 2026, um 18 Uhr im Landratsamt Groß-Gerau. Eine Teilnahme ist auch online möglich.
Veranstaltet wird der Abend von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Groß-Gerau gemeinsam mit einer Wildtierauffangstation. Im Mittelpunkt stehen praktische Möglichkeiten, den eigenen Garten als Lebensraum für Igel zu gestalten.
Nahrung und Unterschlupf werden knapper
Nach Angaben des Kreises finden Igel insbesondere in Städten zunehmend weniger Nahrung und geeignete Rückzugsmöglichkeiten. Im Herbst benötigen die Tiere ausreichend Fettreserven für den bevorstehenden Winterschlaf. Gleichzeitig sind geschützte Schlafplätze erforderlich, die beispielsweise unter Hecken sowie in Laub- und Reisighaufen entstehen können.
Bei der Veranstaltung wird erläutert, mit welchen Maßnahmen Gärten igelfreundlicher gestaltet werden können. Außerdem geht es um den richtigen Umgang mit geschwächten oder verletzten Igeln und um die Frage, welche Gefahren für die Tiere von Mährobotern ausgehen können.
Mitarbeiter der Wildtierauffangstation und der Unteren Naturschutzbehörde berichten dabei auch über ihre Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit Igeln. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.
Anmeldung bis 23. September
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 24. September, um 18 Uhr im Georg-Büchner-Saal des Landratsamts Groß-Gerau. Alternativ ist eine Online-Teilnahme möglich. Die Teilnahme erfordert eine Anmeldung bis Mittwoch, 23. September 2026.
Die Anmeldung ist über die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Groß-Gerau oder telefonisch unter 06152 989-84755 möglich.
(KREIS GROSS-GERAU – RED/PSKGG)


