Neue Verbindung soll ab Mitte August für den Verkehr freigegeben werden
Der Ausbau des Radwegs zwischen Darmstadt und Roßdorf steht auf Darmstädter Gemarkung kurz vor dem Abschluss. Rund vier Monate nach Beginn der Bauarbeiten ist die Strecke weitgehend fertiggestellt. Nach Abschluss der noch ausstehenden Restarbeiten soll der Radweg voraussichtlich Mitte August für den Verkehr freigegeben werden.
Mobilitätsdezernent Paul Georg Wandrey informierte am Montag (10. August) bei einem Pressetermin über den Stand der Arbeiten und lud Medienvertreterinnen und -vertreter zu einem gemeinsamen Anradeln ein.
Auf einer Länge von rund zwei Kilometern wurde der frühere Forstweg zwischen der Heinrichstraße und der K 141/Aschaffenburger Straße zu einem modernen Radweg ausgebaut. Ein Teil der Strecke verläuft parallel zur B 26.
Drei Meter breit und durchgehend asphaltiert
Der Radweg erhielt einen vollständigen Neuaufbau und eine durchgehende Asphaltdecke. Der vorhandene Schotteraufbau konnte teilweise erhalten und in den neuen Aufbau integriert werden. Mit einer Regelbreite von mindestens drei Metern steht Radfahrerinnen und Radfahrern künftig deutlich mehr Platz zur Verfügung. Insbesondere im Begegnungsverkehr sollen dadurch Komfort und Sicherheit verbessert werden.
Die Strecke gehört zu den wichtigen Radverbindungen zwischen Darmstadt und dem östlichen Umland und wird nach Angaben der Stadt intensiv von Berufspendlern, Schülerinnen und Schülern sowie Freizeitradlern genutzt.
„Mit dem Ausbau des Radwegs schaffen wir auf Darmstädter Gemarkung eine moderne, komfortable und sichere Verbindung zwischen Darmstadt und Roßdorf“, erklärt Wandrey. Damit werde der Alltagsradverkehr gestärkt und eine attraktivere Infrastruktur für die vielen Menschen geschaffen, die die Verbindung regelmäßig nutzen.
Zugleich soll der Ausbau den Umstieg auf das Fahrrad erleichtern. „Wer mit dem Rad sicher und komfortabel unterwegs sein kann, entscheidet sich häufiger für das Fahrrad – davon profitieren Klima, Umwelt und letztlich auch die Lebensqualität in unserer Stadt“, so Wandrey.
Adaptive Beleuchtung entlang des Radwegs
Neu ist auch eine adaptive Beleuchtungsanlage. Sie passt die Beleuchtung und deren Intensität an die tatsächliche Nutzung der Strecke an. Die Anlage soll damit einerseits die Verkehrssicherheit insbesondere bei Dunkelheit erhöhen, andererseits die Auswirkungen künstlichen Lichts auf Insekten und andere nachtaktive Tiere möglichst gering halten.
Die Kosten für den Ausbau einschließlich der adaptiven Beleuchtung belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Das Land Hessen fördert den Radwegebau nach Angaben der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 65 Prozent der Baukosten.
Die Freigabe der neuen Radverbindung ist nach Abschluss der letzten Arbeiten für Ende der 33. beziehungsweise Anfang der 34. Kalenderwoche vorgesehen.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
