Bürgerfahrt nach Bagno a Ripoli soll neue Begegnungen ermöglichen
32 Bürgerinnen und Bürger aus Weiterstadt haben Ende September an einer fünftägigen Reise in die italienische Partnerstadt Bagno a Ripoli teilgenommen. Neben kulturellen und touristischen Programmpunkten stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Fahrt sollte dazu beitragen, die Städtepartnerschaft wieder stärker mit Leben zu füllen.
Die Reise führte die Gruppe über die Schweiz und Norditalien in die Toskana. Vor Ort erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm mit Besichtigungen, Wanderungen und Begegnungen mit Vertretern der italienischen Partnerstadt.
Austausch über die Zukunft der Städtepartnerschaft
Ein wichtiger Programmpunkt war das Treffen von Weiterstadts Bürgermeister Niklas Gehnich mit seinem italienischen Amtskollegen Francesco Pignotti und Vertretern der Partnerschaftskomitees.
„Wir haben über lebendige Städtepartnerschaften gesprochen und darüber, vor welchen Herausforderungen unsere Kommunen heute stehen. Es waren offene, herzliche und inspirierende Gespräche“, erklärte Gehnich.
Dabei ging es auch um die Frage, wie die Verbindung zwischen beiden Kommunen künftig weiterentwickelt werden kann. Im kommenden Jahr sollen die Gespräche in Weiterstadt fortgesetzt werden. Anlass ist das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft. Geplant ist, konkrete Projekte für neue Bürgerbegegnungen zu entwickeln.
Kultur, Landschaft und Kulinarik in der Toskana
Neben dem offiziellen Austausch bot die Bürgerfahrt zahlreiche Gelegenheiten, die Region kennenzulernen. Im neu eröffneten „Parco urbano di Sorgane“ informierte sich die Gruppe über ein Stadtentwicklungsprojekt, das Naturflächen, Wege und Gärten miteinander verbindet.
Weitere Programmpunkte waren ein Besuch des Weinortes Greve in Chianti mit Weinprobe sowie eine Führung durch Florenz. Gemeinsam mit Mitgliedern eines örtlichen Trekking-Clubs unternahmen die Weiterstädter zudem eine Wanderung durch die toskanische Landschaft.
Auf dem historischen Anwesen Villa Malenchini standen eine Olivenölverkostung und eine Führung durch die Weinkeller auf dem Programm. Daneben blieb ausreichend Zeit, die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.
Persönliche Begegnungen im Mittelpunkt
Auch abseits der offiziellen Programmpunkte bot die Reise Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Freundschaften zu vertiefen. Der Empfang durch die Stadt Bagno a Ripoli und das gemeinsame Singen der Nationalhymnen sowie der Europahymne unterstrichen die Verbundenheit der beiden Partnerstädte.
Bürgermeister Niklas Gehnich zog ein positives Fazit. Die Partnerschaft zwischen Weiterstadt und Bagno a Ripoli solle künftig wieder intensiver gelebt und durch konkrete Begegnungsangebote gestärkt werden.
Sein Dank galt insbesondere dem Partnerschaftskomitee, stellvertretend Barbara Gheorgean für die Organisation der Reise, sowie Brigitte Stetter, die die Gruppe vor Ort betreute.

(WEITERSTADT – RED/PSW)


