Fotografie, künstliche Intelligenz und wechselnde Identitäten im Raum für Kunst
Die Ausstellung „MY FRAMED NEW WORLD“ von Florian Albrecht-Schoeck ist vom 31. Oktober bis 5. Dezember im Raum für Kunst der Darmstädter Sezession, Luisenstraße 16, zu sehen. Zur Vernissage am Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr führt Dr. Katrin Weleda in die Arbeiten ein. Der Künstler ist anwesend.
Albrecht-Schoeck hat aufgehört, neue Fotografien aufzunehmen. Angesichts gegenwärtiger Gewalt und gesellschaftlicher Entwicklungen möchte er die Welt nicht einfach weiter fotografisch dokumentieren. Stattdessen arbeitet er mit seinem über Jahre gewachsenen Bildarchiv und entwickelt daraus mithilfe künstlicher Intelligenz neue Bilder.
Dafür passt er frei verfügbare Modelle an seine künstlerischen Fragen an und trainiert sie mit eigenem Material. Auch er selbst wird zum Motiv: In seinen Bildern erscheint er in unterschiedlichen Lebensaltern, Geschlechtern und historischen Rollen. Die Arbeiten hinterfragen Identität und das Verhältnis fotografischer Bilder zur Wirklichkeit. Vertraute Bildwelten wirken dabei zunehmend fremd; Humor und Absurdität treffen auf unheimliche Momente.
Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr, Samstag von 12 bis 15 Uhr.
(DARMSTADT – RED/PM/Katja Epes)


