Magistrat beschließt weitere Bestandteile der Kommunalen Wärmeplanung
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat die nächsten Schritte für die künftige Wärmeversorgung der Stadt beschlossen. In seiner Sitzung am Mittwoch (1.) stimmte das Gremium den noch ausstehenden Bestandteilen der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) zu. Dazu gehören der Transformationspfad sowie die Umsetzungsstrategie.
Mit der Kommunalen Wärmeplanung soll aufgezeigt werden, wie Gebäude und Betriebe in Darmstadt künftig wirtschaftlich, nachhaltig und klimafreundlich mit Wärme versorgt werden können. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren und die Nutzung fossiler Brennstoffe bis spätestens 2045 zu beenden.
Die Planung dient künftig als Orientierung für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Energieversorger, städtische Eigenbetriebe und die Verwaltung. Der beschlossene Transformationspfad und die Umsetzungsstrategie bilden dabei den Fahrplan für die nächsten Schritte.
„Mit der Finalisierung der Kommunalen Wärmeplanung durch den Beschluss der noch ausstehenden Teile geben wir den Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierung im Hinblick auf die künftige Wärmeversorgung“, erklären Oberbürgermeister Hanno Benz und Stadtrat Michael Kolmer.
Karte zeigt mögliche künftige Wärmenetzgebiete
Ein zentrales Element der Kommunalen Wärmeplanung ist eine umfassende Analyse der aktuellen und zukünftigen Wärmeversorgung. Dazu gehören die Untersuchung des bestehenden Wärmebedarfs, eine Potenzialanalyse sowie Szenarien für die künftige Entwicklung.
Ein wichtiges Ergebnis ist eine Karte, die zeigt, in welchen Bereichen Darmstadts künftig Wärmenetzgebiete zu erwarten sind. Diese sogenannte Zonierung soll Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern sowie weiteren Akteuren eine bessere Grundlage für Entscheidungen rund um die zukünftige Wärmeversorgung geben.
Die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung und weitere Informationen sind unter www.darmstadt.de/waermeplanung abrufbar.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
